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160 Seiten

Rayk Wieland

Kein Feuer, das nicht brennt

Roman

»Nicht fördernd ist es, wohin zu gehen.«
(I Ging, Das Buch der Wandlungen)

W., der Held aus Rayk Wielands hoch gelobtem Debüt »Ich schlage vor, dass wir uns küssen«, ist jetzt etwa vierzig Jahre alt und Reisereporter. Ungewöhnlich ist nur, dass er nicht reist. Seit 1989 hat er, der im Osten Berlins lebt, kein einziges Mal die Grenzen der ehemaligen DDR überschritten. Die Reisefreiheit, so lautet W.s Credo, ist immer die Reisefreiheit der anderen. Seine Reportagen, die in der renommierten International Geographic Revue erscheinen, sind allesamt erfunden, aber sie kommen beim Publikum außerordentlich gut an. Als jedoch ein Text über Nordkorea von der diplomatischen Vertretung des Landes beanstandet wird, fliegt er auf und aus der Redaktion.
Der Skandal lässt W.s Leben in Turbulenzen geraten. Er ergraut von einem Tag auf den anderen und beantragt Asyl in der nordkoreanischen Botschaft. Leider hat er nicht die geringste Ahnung, wie es weitergehen soll. Widerwillig tritt er die erste Reise seines Lebens an. Sie führt ihn an die Große Chinesische Mauer und zu Feuern, die nicht brennen …

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Rayk Wieland trifft den richtigen Ton: “Gegen den Wahn der Wirklichkeit hilft nur lakonische Selbstironie.“
SWR

"Rayk Wieland hat einen Roman geschrieben, dessen Geschichte gar nicht abwegig, viel mehr durchaus möglich ist. Was aber sein Buch so reizvoll macht, ist seine Leichtigkeit; der Witz, das Gespür für feinsinnige Wahrnehmungen und die Fähigkeit, sie umzumünzen: ein herrlicher Lesestoff."
Rudolf von Bitter, Bayerisches Fernsehen, Lesezeichen

"Rayk Wielands zweiter Roman ist, wie schon 'Ich schlage vor, dass wir uns küssen', ein sympathisches kleines Buch. Geschrieben in einem leichtfüßig ironischen, verspielten Ton, der deutlich lustiger ist als das energische Lustigseinwollen mancher ebenfalls Romane schreibender Humoristenkollegen."
Sebastian Hammelehle, Spiegel online

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"Dichtung und Wahrheit schaukeln sich in Rayk Wielands famosem Buch auf. Erlebt oder erfunden – unerheblich angesichts dieses Schaustücks für satirisches Erzählen, ausgelassene Lästerei und absurde und herumalbernde Philosophie eines Helden, der für seine Reisereportagen seinen Hintern aus Prinzip noch nie aus dem Osten Berlins hinausbewegt hat."
Madeleine Napetschnig, Die Presse

"Verrückt, grotesk, turbulent, so kommt „Kein Feuer, das nicht brennt“ daher, ohne je in Slapstick oder Peinlichkeit abzurutschen. Vielmehr schafft Wieland den einzigartigen Spagat, eine atemlose, vollkommen hanebüchene Story mit Gedanken voller Scharfsinn, Sprachwitz und geradezu philosophischem Tiefgang zu kombinieren (…)."
Schnüss-Das Bonner Stadtmagazin

"Die Fortsetzung von Rayk Wielands köstlichem Post-DDR-Klassiker 'Ich schlage vor, dass wir uns küssen' - ebenso lustig, mit philosophischem Mehrwert: W. übt sich, überschwänglich und mit Verve, in Stoizismus."
Hermann Barth, in münchen

"Ein unterhaltsamer, leichtgewichtiger Roman, den sich mancher vielleicht für den Osterurlaub vormerken wird und der sich später auch für den Strandkorb eignet. Der Spaß, den der Autor beim Schreiben hatte, teilt sich dem Publikum mit."
Volkhard App, NDR1

"Folgerichtig ist 'Kein Feuer, das nicht brennt' gar kein Roman, sondern eine groß angelegte Simulation eines solchen. (...) Dass man diesen absurden erzählerischen Leerlauf trotzdem mit Vergnügen liest, ist Wielands stilistischer Eleganz und seinem enormen Witz geschuldet. Es geht hier um nichts, aber das macht auch nichts."
Frank Schäfer, tip Berlin

"'Die Realität ist in der Regel keine substanzielle Bereicherung von Gebrauchstexten', sagt Herr W. Und weil er damit absolut richtig liegt, ist dieser hinterlistige Roman ein großer Gewinn."
Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur

"Sicher kann man 'Kein Feuer, das nicht brennt' auch als bissig-komische Kritik an unserer modernen Reisewut lesen, doch entgeht einem dabei der tiefere Sinn des Romans. Hier liegt kein satirischer, sondern ein philosophischer Roman vor, der nicht einfach nur die Realität kritisiert, sondern den Status der Realität grundsätzlich infrage stellt."
Matthias Eckoldt, Deutschlandfunk Büchermarkt


"Der Vorname des in Leipzig geborenen & nun bei Hamburg lebenden Autors ist so selten wie seine spezifische literarische Begabung. Rayk Wieland – auch sein Nachname hat einen einzigartigen literarischen Vorgänger – scheint nämlich eines der raren sowohl intelligenten als auch ironisch-humoristischen Talente zu sein, mit denen die deutsche Literatur nicht gerade gesegnet ist."
Titel-Magazin, Wolfram Schütte

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Sendung: Buchregal | rbb

von Marianne Mielke

Rayk Wieland liest aus "Kein Feuer, das nicht brennt"

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