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400 Seiten

Übersetzt von Gabriele Gockel, Barbara Steckhan

Fred Pearce

Land Grabbing

Der globale Kampf um Grund und Boden

Land ist begehrt wie nie: Staaten wie China, multinationale Firmen und reiche Privatanleger investieren neuerdings massiv in Grund und Boden. Ob in Afrika, Asien oder Südamerika – Anbauflächen von der Größe ganzer Provinzen wechseln den Besitzer. Doch wenn Agrarland zum Spekulationsobjekt wird und Hedgefonds über die fruchtbarsten Anbaugebiete unseres Planeten bestimmen, sind die Folgen für uns alle unabsehbar.
Der bekannte Umweltjournalist Fred Pearce hat in über 20 Ländern Käufer und Investoren interviewt (unter denen sich neben Ölscheichs, Goldman Sachs und Lord Rothschild vermutlich auch Ihr Pensionsfonds befindet), aber auch mit den betroffenen Bauern, Viehzüchtern und Naturvölkern in Sumatra, Brasilien oder Liberia gesprochen. Wir erfahren, was Abholzungslizenzen in Zentralafrika mit einer französischen Präsidentenwahl zu tun haben und wo und warum George Soros, aber auch die kolumbianische Drogenmafia und die Moon-Sekte in Land investieren. Es geht um Nahrungsmittelproduktion für eine wachsende Bevölkerung – aber auch um gewaltige Profite und einen neuen Kolonialismus, dessen Bedeutung und Dramatik selbst die Klimafrage in den Schatten stellt.
Ein aufrüttelndes Buch, das die Methoden des Agrobusiness, aber auch die Motive mancher Naturschützer auf den Prüfstand stellt; eine fesselnde Reportage, die zum Schutz der Ressource Land aufruft: der Lebensgrundlage allen Wirtschaftens.

Erhältlich als

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Alle Bücher des Autors

Pressestimmen

"Fred Pearce arbeitet mit langem Atem. Er kennt die Fachliteratur, besucht die wichtigen Kongresse, bereist alle Kontinente und kennt und nennt die Namen der Firmen und Personen, die in diesem Geschäft aktiv sind."
DLR Kultur, Lesart

"Dies ist ein aufklärerisches Buch im besten Sinne des Wortes.Der Autor lotet anschaulich und analytisch die verborgenen Folgen eines globalen Trends aus."
Saldo

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„Der profundeste Beitrag zu einem der brisantesten Sachbuchthemen des Herbstes. (…) Fred Pearce ist ein unvoreingenommener und spannender Erzähler, und nicht nur deshalb ragt sein Buch heraus. Drei Jahre lang war er der Landnahme auf der Spur, entsprechend umfassend dokumentiert und tiefgründig ist seine Analyse.“
Christiane Grefe, Die Zeit

"Man kann nicht sagen, dass über Landgrabbing noch nichts geschrieben wurde. Andererseits: Kann man überhaupt genug darüber schreiben? Und das Buch des britischen Journalisten Pearce ist zudem sehr gut gelungen."
Karin Steinberger, Süddeutsche Zeitung

„Das Buch enthält viele überraschende und schockierende Einblicke in die Welt der Landgrabber und ihrer Opfer. Dabei gibt der Autor sich nie empört, er behält auch bei den schlimmsten Fakten seinen munteren, gut lesbaren Plauderton bei und bleibt bis zum Schluss seiner Schilderungen unvoreingenommen. Das ist eine Stärke, denn so wird die Urteilsfähigkeit des Lesers nicht eingeengt.“
Michael Weisfeld, SWR2

„Pearce nimmt den Leser mit auf eine Weltreise durch die Büros der Nahrungsmittelspekulanten, die gigantischen Plantagen der Landnehmer, die Hütten ihrer Arbeiter und derer, die auf der anderen Seite des Zaunes sitzen und ratlos zusehen, wie ihr angestammtes Land gerodet und mit Monokulturen überzogen wird, von deren Erträgen sie kein Körnchen zu essen bekommen werden.“
Manuela Lenzen, FAZ

"Nichts für schwache Nerven"
Agnes Steinbauer, sonntaz

"Die Bekämpfung des Hungers, davon ist Pearce überzeugt, und dafür führt er plausible Argumente an, gelingt am besten durch die Förderung der Landwirtschaft im kleinen Stil - eine grüne Revolution mit den Kleinbauern, ganz ohne 'Land Grabbing'."
Philipp Schnee, Deutschlanradio Kultur

"Fred Pearces Buch ist verdienstvoll, weil es eine der dramatischsten Globalisierungsfolgen sichtbar macht. Außer Frage steht auch, dass Pearce ein sachkundiger Autor ist, der um Gegen-Recherche bemüht stets das Gespräch mit allen Akteuren sucht." Raul Zelik, WDR3

"Die spannenden Reportagen könnten das Lesen zu einem Vergnügen machen – wenn das Thema nicht so sehr unter die Haut gehen würde."
Klaus Jacob, bild der wissenschaft

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