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224 Seiten

Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein

Antonio Ortuño

Madrid, Mexiko

Madrid, 1923: Yago Almansa und sein Freund Benjamín verbringen ihre Nachmittage bei Ramón, einem alten Anarchisten.
Weniger wegen der Politik, sondern mehr wegen María, Ramóns bildschöner Enkelin. Später, im Spanischen Bürgerkrieg, kämpfen sie, Yago bei den Anarchisten, Benjamín bei den Kommunisten. So werden sie Feinde, und als María sich für Yago entscheidet, Todfeinde. Beide fliehen, als die Lage für die Gegner Francos immer schwieriger wird. Während der eine hofft, in Mexiko eine neue Heimat für seine Familie zu finden, hofft der andere, dort seinen Widersacher endgültig zu erledigen.
Mexiko, 1997: Yagos Enkel, der neunzehnjährige Omar Almansa hat ein Verhältnis mit seiner Chefin Catalina. Sie ist wesentlich älter und eigentlich mit Mariachito, dem korrupten Boss der Eisenbahnergewerkschaft, liiert. Als dieser die beiden eines Tages in flagranti erwischt, endet die Geschichte für Catalina und Mariachito tödlich, doch Omar kann entkommen. Auf der Flucht vor der Polizei und dem brutalen Handlanger Mariachitos sieht er nur einen Ausweg: Madrid.
In der spannenden, episodenreichen Familiengeschichte der Almansas erzählt Ortuño mit klarer, präzise Sprache davon, was es heißt zu emigrieren, und von den historischen Dimensionen, die die Menschen zur Flucht drängen.

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Pressestimmen


"Antonio Ortuño ist einer der aufregendsten mexikanischen Schriftsteller der jungen Generation. Seine Romane erzählen von Flucht und Gewalt - Themen, die auch sein Leben in Guadalajara prägen."
Carmen Eller, Literarische Welt


"Es braucht seine Zeit, bis man die einzelnen Stecknadeln auf der Landkarte dieses Romans mit Fäden verbinden kann. Denn die hält der Autor noch in der Hand. Doch ist man einmal drin im Dickicht der Familienbande, entspinnt sich ein Familiendrama primera clase. (...) Emigration, Entwurzelung, Neuanfang sind die Themen, die Antonio Ortuño in seinem Geschichtenpotpourri zu einem würzigen, scharfen Gericht zusammenfügt."
Karsten Koblo, aus-erlesen.de

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"In seinem Erstling 'Die Verbrannten' war Ortuños Erzählhaltung noch Wut und Empörung über die Behandlung zentralamerikanischer Migranten durch den Staat Mexiko, hier, im geschichtlichen Riesenpanorama, erzählt er cool, mit sarkastischen Kommentaren und angesichts der Fülle der Handlungsebenen bewundernswert ökonomisch. (...) Glasklar, auf den Punkt, konzentriert, auf die Realien reduziert. Eine Art neue 'Neue Sachlichkeit' (unterstrichen von dem wunderbaren Cover) und ganz klar ein großer Roman."
Thomas Wörtche, culturmag.de


"Ein Roman, der spannend ist, hintergründig, brutal und dennoch das sensible Thema Migration gewinnbringend aufgreift."
Christoph Ohrem, WDR5 Bücher


"Wieder verrückt Ortuño die Perspektive auf grandiose Weise. In Neuer Sachlichkeit erzählt er - das Cover deutet es an - die Geschichte spanischer Flüchtlinge, die dem Bürgerkrieg entrinnen und sich nach Mexiko retten, ohne ihrem Unglück ganz zu entkommen und ohne wirklich Aufnahme zu finden. Mühelos schlägt Ortuño dabei den Bogen bis ins heutige Mexiko, mit wenigen Strichen skizziert er Zeit und Ort und verschachtelt dabei höchst kunstvoll die wechselnden Perspektiven."
Thekla Dannenberg, perlentaucher "Mord und Ratschlag"


"Ortuño erzählt in dieser ausweglos finsteren Familiensaga einiges an Zeitgeschichte mit, er schildert das mexikanisch-spanische Verhältnis und die Fluchtbewegungen in beide Richtungen. (...) Ein Thesenroman, der zeigen will, dass unter gewissen Umständen alle zu Verbrechern werden."
Katharina Döbler, Deutschlandfunk Kultur


"Gekonnt wirbelt Ortuño die Epochen und die Geschehnisse durcheinander, hält sich aber immer am roten Faden. So nimmt einen seine Geschichte mit einem unwiderstehlichen Sog mit."
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

"Ortuño wird mit diesem Buch seinem Ruf als Autor hochspannender und zugleich engagierter Literatur vollauf gerecht."
Hans Christian Riechers, SWR2 Buchkritik

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