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624 Seiten

Übersetzt von Franka Reinhart, Ursel Schäfer
Beitrag von Céline Gervais-Francelle

Jan Karski

Mein Bericht an die Welt

Geschichte eines Staates im Untergrund

"Ich weiß, dass viele Menschen mir nicht glauben werden und denken, dass ich übertreibe. Ich kann nur sagen, dass ich alles mit eigenen Augen gesehen habe und dass es die Wahrheit ist." Jan Karski

Dass Jan Karski, eine der zentralen Figuren des polnischen Widerstands, die Alliierten schon 1942/43 mit der Realität des Holocaust konfrontierte, hat ihm in Israel einen Platz unter den"Gerechten" eingetragen. Sein Lebensbericht "Story of a Secret State", 1944 unmittelbar unter dem Eindruck der Ereignisse geschrieben, wurde in den USA zu einem Sensationserfolg. Danach schienen Autor und Buch verschollen, bis Claude Lanzmann den herausragenden Zeitzeugen für seinen Film "Shoah" interviewte. Heute wird Jan Karski neu entdeckt, und erstmals liegen seine außergewöhnlichen Memoiren auf Deutsch vor – ein Dokument allerersten Ranges, Zeitgeschichte, die sich wie ein Kriminalroman liest.
Als Hitler Polen überfällt, flieht der junge Offizier mit der zerschlagenen Armee gen Osten – und läuft den Sowjets in die Arme, die ihn an die Deutschen ausliefern. Damit beginnt die abenteuerliche Odyssee Karskis durch ein Europa in Krieg und Aufruhr. In tollkühner Flucht schlägt er sich zur polnischen Untergrundbewegung durch, wird rasch mit wichtigen Missionen betraut. Jüdische Partisanen schleusen ihn heimlich ins Warschauer Ghetto und ein Konzentrationslager, wo er Augenzeuge der Judenvernichtung wird. Karski gerät in die Fänge der Gestapo, wird gefoltert, flieht erneut. Seine wichtigste Mission als Kurier für den Widerstand führt ihn schließlich 1942 quer durch Nazi-Deutschland nach England und Amerika, um Anthony Eden und Roosevelt persönlich Bericht zu erstatten.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Karski hat den Großen dieser Welt enthüllt, was die Welt nicht wissen wollte." Jorge Semprún

"Karski lebte also, meine Aufregung steigerte sich noch, als ich ihn sah und mit ihm zu drehen begann … 1985 machte mein Film ›Shoah‹ Jan Karski für uns alle wieder lebendig und gab ihm seinen Platz in der Geschichte zurück."
Claude Lanzmann

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"Dieses Buch ist ein Ereignis. Es nimmt gefangen, hält in Atem und reißt mit – Seite für Seite, Satz für Satz. (…) Selten zuvor hat man derart unverfälschte Aufzeichnungen in den Händen gehalten. (…) ein einzigartiges Dokument, das eine zentrale Quelle der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderrts bleiben wird."
Jacques Schuster, Literarische Welt

"Es sind oft atemberaubende Geschichten und Eindrücke. Das liegt zum einen an den Ereignissen (…), zur Intensität trägt aber auch die literarische Qualität des Berichts bei. (…) Ein großartiges Buch."
Renate Wiggershaus, Frankfurter Rundschau

"Man spürt beim Lesen, wie Karski darum kämpfte, Worte zu finden, die das Grauen, das er sah, wenigstens annähernd beschreiben. Er hatte dafür keine Vorbilder – es gab noch kein Holocaustvokabular."
Katarina Bader, Die Zeit

"Ein erschütterndes Zeugnis von Mut, Weitsicht und – Vergeblichkeit."
Melanie Thun, ARD Titel, Thesen, Temperamente

"Karskis Buch ist kein Rührstück. Nüchtern geschrieben, um äußerste Präzision bemüht, führt es uns in den siebten Kreis der Hölle. Eine schmerzliche, eine unverzichtbare Lektüre."
Christian Semler, taz

"Jan Karskis Buch ist in dieser akribisch kommentierten Ausgabe auf Grundlage der französischen Neuedition von 2010 nicht nur inhaltlich außerordentlich aufschlussreich, sondern darüber hinaus auch so packend geschrieben, dass man es kaum aus der Hand zu legen vermag."
Jüdische Zeitung

"Ein packendes Zeitzeugnis."
Stefan Schmitz, stern

"'Mein Bericht an die Welt' ist das Buch, das deutlich macht, dass Jan Karski ein Zeuge war, der keinen Zeugen braucht. "
Bert Rebhandl, Der STANDARD

"Dem Kunstmann-Verlag, der Herausgeberin und den Übersetzerinnen kommt nun das unschätzbare Verdienst zu, dieses zentrale Dokument des kalendarisch gerade vergangenen Jahrhunderts in einer hervorragenden Edition erstmals ins Deutsche gebracht zu haben." Beatpunk Webzine

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