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320 Seiten

Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein
NEU

Oscar Martinez / Juan José Martinez

Man nannte ihn El Niño de Hollywood

Leben und Sterben eines Killers der Mara Salvatrucha

Die Länder Zentralamerikas haben die höchsten Mord­raten der Welt. Millionen Menschen fliehen vor der Gewalt, die dort zwischen verfeindeten Gangs herrscht. Wer sind die jungen Männer, die sich den Banden anschließen und denen ein Menschenleben nichts wert zu sein scheint? Welche Rolle spielten die USA bei der Entstehung ihrer Strukturen? Eine hochspannende Reportage über einen Killer der Mara Salvatrucha 13.

Jährlich versuchen Tausende von Menschen, aus Zentralamerika in die USA zu fliehen. Länder wie El Salvador leiden unter einem entsetzlichen Bandenkrieg und verzeichnen die höchsten Mordraten der Welt. Die Mara Salvatrucha 13 allein hat dort geschätzte 40.000 Mitglieder: junge Männer ohne Perspektive, die sich im tödlichen Wettstreit mit den Rivalen Status und Respekt erwerben.
Miguel Ángel Tobar, genannt El Niño de Hollywood, ist einer von ihnen. Schon als Junge wird er zum skrupellosen Mörder für die MS-13, und später ihr Opfer: Als die Gang seinen Bruder ermordet, schwört er Rache. Seine Zeugenaussagen helfen, mehr als dreißig ranghohe Mitglieder der MS-13 vor Gericht zu stellen. Doch die Mara kennt kein Erbarmen, und der salvadorianische Zeugenschutz ist dürftig.
Auf der Grundlage von Interviews mit El Niño, ehemaligen Gangmitgliedern, Polizisten und jahrelanger Recherche zeichnen die Brüder Martínez in ihrer spannenden Reportage nicht nur das erbärmliche Leben und Sterben eines Killers der MS-13 nach. Sie erzählen auch, wie die Mara Salvatrucha in den Achtzigern in den USA entstand, wie abgeschobene Kriminelle die Gangkultur in die bürgerkriegszerrütteten Heimatländer exportierten und seitdem die Straßen beherrschen. Ein so faktengesättigtes wie erschütterndes Porträt aus dem Inneren einer der gefährlichsten Gangs der Welt.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Diese Studie über die Banalität des Bösen zwingt zum Hinsehen. Das Buch verbindet mythische Erzählungen im Stil des magischen Realismus mit tiefgehenden Analysen und schonungslosen Berichten (…) vom Alltag eines Krieges, in dem Täter zugleich Opfer sind. Sie warnt eindringlich vor den Spiralen der Armut und Gewalt, welche die Mächtigen und die Machtlosen zu Untaten verführen."
Michael Holmes, NZZ am Sonntag

"Das Buch basiert auf langen (...) Gesprächen mit Tobar und anderen Beteiligten: Gangmitgliedern, Polizisten, Journalisten etc., die dann zu einem multikomplexen, aber jederzeit spannend zu lesenden Text zusammengebaut wurden, natürlich durch die Recherchen der Autoren und einen Ansatz gestützt, der möglichst viele realpolitischen Kontexte und Fakten aufruft."
Thomas Wörtche, culturmag.de

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