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302 Seiten

Übersetzt von Werner Damson

Gilles Kepel

Terror in Frankreich

Der neue Dschihad in Europa

Die Terroranschläge im Januar und November 2015 und im Juni und Juli 2016 haben Frankreich und Europa schwer erschüttert. Der renommierte Soziologe Gilles Kepel sucht in seinem Buch Erklärungen dafür, warum sich eine so enorme gesellschaftliche Kluft aufgetan hat und die Lage derart eskalieren konnte. Die Kriege im Nahen Osten und die »Jugend« der postkolonialen Immigration sind dabei die zentralen Themen.
In der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Ausgrenzung großer Teile der muslimischen Bevölkerung Frankreichs und den andauernden Kriegen im Nahen Osten sieht Kepel den Nährboden für die Agitation junger Muslime durch radikale Islamisten, die mit Hilfe sozialer Medien einen dezentralisierten und totalen Dschihad gegen den »ungläubigen« Okzident propagieren. Zur gleichen Zeit verstärkt der Aufstieg der extremen Rechten in Europa die Polarisierung der Gesellschaft, deren Fundamente heute massiv von denen bedroht werden, die mit Terror und Angst den Bürgerkrieg in Gang setzen wollen. Die Fäden dieses erschreckenden Dramas zu entwirren, ist das Anliegen dieses Buches.

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Pressestimmen


"Es ist ein äußerst interessantes Buch, das Kepel als Kenner der sozialen Verhältnisse in den Vorstädten, am Rand der französischen Gesellschaft, ausweist. Im September erscheint seine unbedingt lesenswerte Abhandlung nun im Kunstmann-Verlag auf Deutsch unter dem Titel ‚Terror in Frankreich. Der neue Dschihad in Europa‘."
Julia Amalia Heyer, Der Spiegel


"Kepel analysiert die vielfältigen Ursachen des Terrors in Frankreich in ihrer ganzen Komplexität. Er stützt sich dabei sowohl auf seine Kompetenz als Orientalist und Kenner der arabischen Welt als auch auf seine soziologischen Studien vor Ort, in den Hochburgen des französischen Dschihadismus. Dabei spart er nicht mit – gelegentlich auch polemischer – Kritik an jenen, die diese Komplexität leugnen, allen voran: Die Politiker, die die Erkenntnisse seiner universitären Forschung ignorierten im 'Kampf gegen den Terror'."
Kathrin Hondl, BR2 Diwan

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"Kepel ist ein großer Kenner der islamistischen Szene - nicht nur in Frankreich."
Claudia Kuhland, arte


"Man muss Kepels pessimistische Zukunftsvision nicht unbedingt teilen. Aber wer unsere Gegenwart verstehen will, muss sein Buch über die Genese des Dschihad in Europa lesen. Kepels analytischer Blick konzentriert sich auf Frankreich, doch die gesellschaftlichen Brüche, die er beschreibt, gibt es auch in Deutschland."
Kathrin Hondl, SWR2 Buchkritik


"Ohne Umschweife: Das hervorragend ins Deutsche übersetzte Buch des französischen Politikwissenschafters Gilles Kepel ist wichtig. Es zeigt Mechanismen und Entwicklungen der gesellschaftlichen Polarisierung auf, die nicht nur Frankreich betreffen, sondern in noch abgeschwächter Form zahlreiche weitere europäische Länder. Das Hauptverdienst Kepels ist es, einen Schlüssel zum Verständnis des Phänomens 'Dschihadismus' und seines Terrors zu liefern und diesen zugleich in einen Zusammenhang mit neuen Identitätsdiskursen, einerseits von Islamisten und andererseits vor allem von rechtspopulistischen Gruppen, zu setzen."
Asiem El Difraoui, NZZ Bücher am Sonntag


"Kepel ist alles andere als ein Schwarzmaler, der mit seiner Untersuchung selber Angst und Schrecken verbreiten will. Seine detailreiche und präzise Analyse arbeitet überzeugend heraus, dass der Terror in Frankreich ein hausgemachter ist entstanden in den verwahrlosten Vororten französischer Städte, den Banlieues."
Jörg Armbruster, Vorwärts


"Die Stärke (...) des Buchs von Kepel und Jardin ist es, Mechanismen und Netzwerke dieser dschihadistischen Konversionen und Rekrutierungen, für die Gefängnisse zu einer Drehscheibe wurden, recht detailliert in den Blick zu nehmen."
Helmut Mayer, FAZ


"Geschichte und Vielschichtigkeit des Dschihadismus, erforscht von Frankreichs kundigstem Islamexperten."
Die Zeit


"Der französische Sozialwissenschaftler Gilles Kepel seziert in seinem neuen Buch 'Terror in Frankreich' die Terrorszene 'made en France' und stellt der politischen und wirtschaftlichen Elite seines Landes ein verheerendes Zeugnis aus. Er ist überzeugt: Sie hat es nicht geschafft, angemessen auf genau diese Transformationsprozesse in der Gesellschaft zu reagieren."
Jürgen König, Deutschlandfunk Andruck


"Das Buch ist mit seinen lediglich 290 Seiten so umfassend und detailgenau, dass man präzise versteht: Alles hängt mit allem zusammen. (...) So brilliert Kepel als Analytiker nicht nur des Terrorismus in Frankreich, sondern aller politischen und sozialen Zusammenhänge im Frankreich der vergangenen Jahrzehnte."
Caspar Shaller, Die Zeit


"Ein wichtiges Buch. Seine Leistungen liegen darin, die nicht nur für Laien unverdauliche Komplexität der internationalen Terrorszene ein wenig zu entwirren und eine erste sinnfällige Chronologie der aktuellen Gewaltwelle zu entwerfen. (...) Kepel kann zeigen, aus welchen Teilen und Teilchen die Gemengelage besteht, die zur totalen Radikalisierung eines Menschen führen kann. Dabei wird auch endlich einmal verständlich, wie Jugendliche für die Verheißungen des internationalen Dschihadismus ansprechbar werden, wie dieses lose Netzwerk des globalen Terrors überhaupt funktioniert."
Ullrich Fichtner, literaturSPIEGEL

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