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256 Seiten

Übersetzt von Birgit Erdmann, Angela Wicharz-Lindner

Paul Verhaeghe

Und ich?

Identität in einer durchökonomisierten Gesellschaft

Noch nie, heißt es, ging es uns so gut – doch noch nie haben wir uns so schlecht gefühlt. Die neoliberale Ideologie durchdringt unser Leben inzwischen bis in den letzten Winkel: Sie prägt unsere Selbstwahrnehmung, unsere Beziehung zu unserem Körper, unseren Partnern und Kindern – in anderen Worten, unsere Identität.
Offenbar hat die neue Freiheit und Selbstverantwortung eine dunkle Kehrseite. Ihre implizite Botschaft lautet: Jeder kann perfekt sein, jeder kann alles haben. Wer versagt, hat sich nicht genug angestrengt; wer scheitert, ist allein schuld. Beschämung und Schuldgefühle sind die Folge, Wut, Aggression und diffuse Trauer, Selbstzweifel und »bipolare Störungen« – oder gar Täuschung und Betrug, wenn es gilt, die ausufernden Leistungskataloge der modernen Arbeitswelt zu erfüllen. Keineswegs zufällig werden sie uns im Gewande objektiver, wissenschaftlich geprüfter Erfordernisse präsentiert, gegen die aufzubegehren zwecklos ist.
In einer furiosen Anklage zeigt der Psychoanalytiker Paul Verhaeghe, welche Auswirkungen das Selbstverständnis einer Gesellschaft, die jeden Lebensbereich unter das Diktat der Ökonomie stellt, auf die Psyche der Menschen hat.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"'Und ich?' zeigt uns das vernichtende Röntgenbild der enormen gesellschaftlichen und psychischen Schäden, die von den neoliberalen Rattenfängern angerichtet wurden."
Standaard der Letteren (Belgien)

"Eine Gesellschaft, in der alles von der Wirtschaft durchdrungen ist, macht krank! - das sagt der international renommierte Psychologie-Professor Paul Verhaeghe von der Universität Gent. In seinem neuen Werk legt er schonungslos die Ursachen dafür bloß."
Hessischer Rundfunk, hr Info

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"Interessant sind die Passagen des Buches, in denen Verhaeghe berichtet, wie stark der Erfolgsdruck unsere Gesellschaft verändert hat und wie sich das auf Kinder und Jugendliche auswirkt. (…) Auch andere derzeit sehr häufig auftretende Krankheiten wie Burn Out erscheinen nach der Lektüre von Verhaeghes Buch in einem anderen Licht."
Verena Gonsch, NDR Info

"In einem spannenden historischen Diskurs ruft Paul Verhaeghe in Erinnerung, wie sich das Verständnis davon, was man über sich denken soll, seit Aristoteles verändert hat. (…) Überzeugend entlarvt er die Ideologie des Neoliberalismus als unmenschlich und irreführend: Wissenschaft und Wirtschaft propagieren, dass jeder Mensch sich selbst immer wieder neu erschaffen könne, wenn er sich nur richtig Mühe gebe."
Vera Linß, Deutschlandradio Kultur

"Ein Buch wie das von Verhaeghe ist schon deshalb lesenswert, weil ganzheitliche Betrachtungsweisen mittlerweile Mangelware werden. (...) Dieses Buch hat eine wichtige Botschaft: Wir müssen anfangen, uns selbst davon zu erzählen, wer wir sind und wie wir leben wollen."
Philipp Engel, WDR5

“Krankheiten wie Burnout und Depression sind Produkte unserer Wirtschaftsweise. Burnout - das sagt ja schon im Wort, dass es da einer nicht geschafft hat. Er ist ausgebrannt. Er hat’s versucht, aber er ist nicht mitgekommen. An solchen Beispielen weist Verhaeghe nach, dass diese Gesellschaftsform krank macht.“
Florian Schwinn, hr2 Mikado

"Der Psychoanalytiker Paul Verhaeghe beschreibt, wie die moderne Wirtschaft eine gnadenlose Auslese betreibt - und die Menschen damit in einen ständigen Wettbewerb stürzt. Eine Abrechnung mit dem Neoliberalismus."
Ingo Leipner, Frankfurter Rundschau & Berliner Zeitung

"Auf die Aktualität seiner Thesen insistiert Verhaeghe auf jeder Seite seines an Polemik keineswegs armen Buches."
Markus Huber, FAZ

"Der kalten Wut, die den Leser bei der Lektüre von Verhaeghes schonungsloser Systemkritik packt, setzt der Autor am Ende ein Kapitel über "das gute Leben' entgegen, für das sich jeder selbst engagieren muss."
Ralf Deckert, Schwarzwälder Bote

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