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272 Seiten

Übersetzt von Claudia Steinitz, Alexandra Baisch

Véronique Olmi

Nacht der Wahrheit

Eine junge Mutter und ihr heranwachsender Sohn wohnen in einem Pariser Luxusappartement, direkt am Palais Royal. Doch so riesig die Wohnung ist, sie schlafen zusammen in einer Kammer, denn Liouba Popov ist das Dienstmädchen und Enzo ihr uneheliches Kind. Die beiden sind ganz sich selbst überlassen und doch dauernd unter Druck, denn wenn das ständig verreiste neureiche Besitzerpaar überraschend zurückkommt, muss alles perfekt sein. Dann nennen sie sie »Baba«, weil man sich diese ausländischen Namen ja nicht merken kann, und sind auch zu Enzo, der sich von Nutella ernährt, von herablassender Nettigkeit.
Enzo ist einsam und viel zu dick, und Liouba, die Samstagabend immer mal einen Liebhaber mit heimbringt, ist ihre Mutterrolle selbst nicht geheuer. Sie flüchtet sich ins Putzen, er in die Bücher der großen Bibliothek; in dem feinen Lycée, auf das seine Mutter so stolz ist, ist er als Sohn der bonne der gehänselte Außenseiter. Und warum weicht Liouba allen Fragen nach seinem Vater, den russischen Wurzeln der Familie aus?
Wohin gehört man überhaupt, wenn man nirgends willkommen ist? Als die Situation eskaliert und Enzo von seinen Mitschülern fast gelyncht wird, ist für beide die Zeit für einen Ausbruch gekommen.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Ein umwerfender Roman über die komplexen Beziehungen zwischen einem Heranwachsenden und seiner sehr jungen Mutter, voller Zartheit, Kraft und Tiefe. Große Olmi."
Marie Claire

"Véronique Olmi beschreibt in ihrem elften Roman mit wunderbarer Sprache, wie ihre beiden Charaktere – verunsichert und ständig ihre Rollen improvisierend – durch den Alltag stolpern. (...) Am Ende des Romans will man die Figuren gar nicht gehen lassen, weil sie einem so ans Herz gewachsen sind."
Anna Heinemann, Radio Bremen

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"Ein intensiv erzählter Roman, faszinierend in seiner Sprache und der Genauigkeit, mit der die Autorin Figuren und ihre vielschichtigen Beziehungen beobachtet."
Neue Buchtipps.de

"Véronique Olmi ist eine Meisterin, wenn es darum geht, voll Wärme und leiser Ironie den Mikrokosmos zwischen zwei Menschen auszuleuchten."
Stephanie Lamprecht, Hamburger Morgenpost

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