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320 Seiten

Übersetzt von Dirk van Gunsteren

David Constantine

Wie es ist und war

Erzählungen

David Constantines Erzählungen sind einmalig: Zutiefst poetische, mal zarte, mal aufwühlende Bilder und eine klare, scharfe Beobachtung der archaischen Kräfte, die im Menschen und in der Natur wirken, zeugen von seinem untrüglichen Gespür für die Schönheit und Sonderbarkeit der Welt.

Der Körper einer Frau, seit Jahrzehnten im Eis konserviert, bricht aus der Vergangenheit in die schon fünfzig Jahre währende Ehe der Mercers ein und bringt sie ins Wanken. Dem erfolgreichen Investmentberater Mr Silverman kommt seine Seele abhanden, aber niemand stört sich daran. Lou findet bei Owen Zugang zu der verblüffenden Schönheit der Natur, jenseits der ausgetretenen Pfade einer gewöhnlichen Liebesbeziehung.
Die Atmosphäre dieser Erzählungen nimmt sofort von uns Besitz. Der Alltag ist den Menschen bedrohlich geworden, sie sind isoliert, belastet von unausgeprochenen Bürden, und suchen Halt im Ungewissen. Was genau es ist, dem sie um jeden Preis ausweichen oder nachjagen wollen, bleibt meist ungesehen, in weiter Ferne – wie der konservierte Körper der Frau aus »In einem anderen Land«, der im schmelzenden Eis eines Schweizer Gletschers darauf wartet, entdeckt zu werden. Die Landschaft und die Natur aber bergen Möglichkeiten der Erlösung, Orte der Zuflucht und kleine Schätze, die Trost spenden können – wie das Stück Treibholz, das ein Strandgutsammler auswählt, um daraus seine Idee von Perfektion zu schnitzen.
Diese siebzehn ausgewählten Short Stories aus mehr als zwei Jahrzehnten zeigen, warum David Constantine als »vielleicht bester zeitgenössischer Autor dieses Genres« (The Reader) gesehen wird. Ihre verzaubernde, eindringliche Sprache ist zugleich aufrüttelnd und »stark genug, um zu helfen« (Giorgos Seferis).

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Das Buch ist voller bewegender Geschichten, die eine oder andere aber lässt das Herz des Lesers sich aufbäumen - hier hat ein außergewöhnlicher Autor Großes geschaffen."
Frank Becker, Musenblätter

"Eine aufregende Entdeckung. Ein, zwei Sätze, und man ist mittendrin in jeder Geschichte, will mehr wissen über ihre Figuren: Warum sind sie so, wie sie sind? Was bewegt sie? (...) Nie wird es laut bei Constantine, stets bleibt sein Tonfall dezent, als wolle er seine Figuren nicht stören. Und legt doch Schicht für Schicht ihres Charakters frei. So nahe kommt er ihnen, dass es fast unheimlich ist."
Frankfurter Neue Presse

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"Vielleicht ist David Constantine eine Art Wünschelrutengänger, seine Erzählungen jedenfalls halten es mit den schwer beherrschbaren Elementargeistern, die alle Gegensätze, auch den von Leben und Tod, durcheinanderbringen."
Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

"Bewegende Geschichten, in denen die Vergangenheit leise in die Gegenwart hineinragt. Menschen und Dinge tauchen unversehens auf – wie etwa ein Frauenkörper aus dem Eis – und alles verändert sich. Der 1944 geborene Brite David Constantine zählt zu den subtilsten Erzählern der Gegenwart."
SWR Bestenliste (Platz 5 im November 2017)

"Die siebzehn Geschichten gewähren einen umfassenden und variantenreichen Blick in die Erzählwelt und das ganz eigentümliche Imaginarium dieses Autors. (...) Die Natur, die verletzbare, missbrauchte, heilige Natur, ist die heimliche Protagonistin der meisten dieser Erzählungen, in ihrer wilden Schönheit, aber auch in ihren Beschädigungen durch die Zivilisation."
Sigrid Löffler, Radio Bremen

"Seine Erzählkunst ist auf Augenhöhe mit Meistern der Kurzgeschichte wie Alice Munro oder David Guterson. Am ehesten drängt sich jedoch ein Vergleich zum vor einigen Jahren mit viel Furore wiederentdeckten Raymond Carver auf. Ähnlich wie bei Carver sind Constantines Geschichten geprägt von der Kunst der Aussparung, von Leerräumen und Dingen, die seine Protagonisten eben nicht aussprechen oder denken - die jedoch die Imagination des Lesers befeuern."
David Cappel, ekz Informationsdienst

"Erzählungen von bezwingender Kraft."
Jochen Schimmang, FAZ

"Der Engländer stellt in seinen 17 Geschichten die Frage: Wie habe ich mein Leben verbracht? Was hätte sein können, wenn es anders verlaufen wäre? Intensiv und beunruhigend. Hilfe! Glasklar und messerscharf."
Annette König, SRF1

"Was der 1944 geborene Brite David Constantine schreibt, ist ganz und gar eigenwillig. (...) Es ist, als könnte man einen Menschen von allen Seiten betrachten, sein Gesicht, seinen Körper, die Bewegungen, alles, was ihn ausmacht."
Meike Feßmann, Der Tagesspiegel

"Nichts erklären, keine Handlungsstränge ausbreiten, die Leser alles, was zählt, nur in Dialogen und Andeutungen spüren lassen – das sind die klassischen Qualitäten einer Kurzgeschichte, und sie machen David Constantines 'In einem anderen Land' zu einem Musterbeispiel der Gattung."
Michael Schmitt, NZZ

"David Contantine ist ein Magier des Erzählens. Er bringt die gewöhnlichsten Vorgänge zum Leuchten."
Ingrid Mylo, Badische Zeitung

"Ganz selten liest man ein Buch und spürt sofort: es hat eine Seele. David Constantines Erzählungsband 'Wie es ist und war' ist ein solches Buch."
Insa Wilke, WDR3 Mosaik

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