Ludwig Lugmeier
© Markus Schädel
Ludwig Lugmeier, geb. 1949 in Kochel am See (Oberbayern), erwarb sich schon früh einen legendären Ruf. Er überfiel Geldtransporte, ihm gelangen mehrere Coups, seine Raubüberfälle mit Komplizen galten als die spektakulärsten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im Februar 1976 schrieb die gesamte deutsche Presse über ihn, nachdem er während seines Prozesses aus dem Fenster des Gerichtssaales gesprungen und entkommen war. Nach langen Gefängnisaufenthalten erschien 1992 Lugmeiers Roman "Wo der Hund begraben ist" (Stroemfeld/Roter Stern), ein Sittengemälde aus dem Oberbayern der Nachkriegszeit. Ludwig Lugmeier ist am 9. März 2026 in Berlin verstorben.
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