Marlon James
Marlon James war der erste Jamaikaner, der 2015 für seinen epischen Roman "Eine kurze Geschichte von sieben Morden" mit dem Booker Prize ausgezeichnet wurde. Das Buch war in den USA und UK ein Nummer-1-Besteller, auch in Deutschland stand der Roman auf der Spiegel-Bestsellerliste. Marlon James, der offen homosexuell ist, verließ Jamaika nicht zuletzt wegen der Homophobie, die dort immer noch vorherrscht, insofern ist sein neuer Roman sein bisher persönlichstes Werk. 2019 wurde James vom Time-Magazine unter die 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Jahres gewählt.