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664 Seiten

Übersetzt von Ursel Schäfer, Anne Emmert
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Yanis Varoufakis

Die ganze Geschichte

Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment

Als griechischer Finanzminister löste Varoufakis eine der spektakulärsten und kontroversesten Auseinandersetzungen der jüngsten politischen Geschichte aus, als er versuchte, die Beziehung seines Landes mit der EU neu zu verhandeln. Trotz der massenhaften Unterstützung seitens der griechischen Bevölkerung und der bestechend einfachen Logik seiner Argumente – dass die gigantischen Kredite und die damit verbundene Sparpolitik, die seinem bankrotten Land aufgezwungen wurden, eine zerstörerische Wirkung haben – hatte Varoufakis nur in einem Erfolg: Europas politisches und mediales Establishment in Rage zu versetzen. Aber die wahre Geschichte der damaligen Geschehnisse ist beinahe unbekannt, weil so vieles in der EU hinter verschlossenen Türen stattfindet.
In diesem couragierten Bericht deckt Varoufakis alles auf und erzählt die ganze Geschichte von waghalsiger Politik, von Heuchelei, Betrug und Verrat, die das Establishment in den Grundfesten erschüttern wird.
Dieses Buch ist ein Weckruf, die europäische Demokratie zu erneuern, bevor es zu spät ist.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Zählt zu den besten politischen Memoiren, die je geschrieben wurden. Es sind Erinnerungen, die vor Offenheit und Angriffen auf ehemalige Verbündete nur so strotzen. Und wenn man sie als Handbuch für die Auslotung der Gefahren der Staatskunst liest – was man durchaus tun sollte –, dann werden sie eines Tages wohl die gleiche Bedeutung erreichen, die Robert Caros Biografie des ehemaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson zuteil geworden ist."
Paul Mason, The Guardian/Freitag

"Ein faszinierendes, fesselndes, einzigartiges Erinnerungswerk."
Daniel Binswanger, Das Magazin

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"Eine spannende und bereichernde Lektüre, auch dann, wenn man weder die ökonomischen noch die politischen Grundüberzeugungen des Autors teilt."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Man wird dieses Buch nicht unterschätzen dürfen. (…) Mehr als die Geschichten, die sonst über den griechischen Frühling und sein Ende geschrieben wurden, bringt es Licht in die tieferen Etagen des politisch-finanziellen Komplexes. Man blickt in die feinen Zwischenräume der offiziellen Macht. In die persönlichen Beziehungen, in das, was diesen Betrieb ausmacht.“
Tom Strohschneider, Neues Deutschland

"Die politische Autobiografie des Yanis Varoufakis ist ein herausragendes Zeitdokument, Wirtschafts- und Finanzkrimi, Geschichtsquelle, Polit-Thriller. Zugleich ein Plädoyer für Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Varoufakis ist gescheitert - aber das grandios."
Patric Seibel, mdr Kultur

"Das ist ein lebendiges, anschauliches, so munteres wie beklemmendes Szenario. (...) Das Buch liefert ein Kabinettstück sogenannter Staatskunst, ein Sittenbild aus dem inneren Zirkel der Macht. Yanis Varoufakis hat einen Politreport verfasst, der lange wirken wird und immer wieder zur Hand genommen werden kann."
Stefan Berkholz, Griechenland-Zeitung

"Yanis Varoufakis hat eine sehr gut zu lesende und gewiss höchst subjektive Vorlage geliefert. Für das nötige Gegengewicht wäre gesorgt, wenn andere Akteure der Griechenland-Krise in ähnlicher Weise begännen, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Der Transparenz politischer Entscheidungen könnte es nur dienlich sein."
Stefan Berkholz, Der Tagesspiegel

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