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320 Seiten

Christiane Grefe

Global Gardening

Bioökonomie - Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?

Autoreifen aus Löwenzahn, Plastik aus Kartoffeln, Sprit aus Zucker oder Flugkerosin aus Algen: von einer »wissensbasierten Bioökonomie« erhoffen sich deren Förderer Lösungen für die zentrale Frage des 21. Jahrhunderts. Wie können in Zeiten des Klimawandels immer mehr Menschen von immer weniger Ressourcen mit Nahrung, Energie und Materialien zugleich versorgt werden?
Dabei konkurrieren Getreide und Futtermittel, Energiepflanzen, Fasern und Naturlandschaften für den Erhalt der Biodiversität schon jetzt um Flächen, Wasser und Boden. Wer in Ministerien, Konzernlaboren und Biotechnologie-Startups nachfragt, stößt auch auf andere Interessen: an neuen Forschungsgeldern, Produktideen, Märkten und der Sicherung der Ressourcen in Entwicklungsländern. In Zukunft soll die synthetische Biologie Lebensformen neu konstruieren.
Ist Bioökonomie also ein »totalitärer Ansatz«, wie Kritiker warnen oder sind neue Technologien sinnvoll? Wie müssen sich Handelsregeln, Forschungspolitik und Agrarsubventionen ändern, damit globale Vielfalt erhalten bleibt? Und wer entscheidet darüber?
Die Journalistin Christiane Grefe ist diesen Fragen nachgegangen, hat mit Politikern gesprochen, mit Ökologen, Naturschützern und Bauern. In spannenden Reportagen, Streitgesprächen und Analysen zeigt sie die Risiken wie die Chancen der Bioökonomie – und wie nötig eine Debatte darüber ist, welche Natur wir in Zukunft wollen.

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Autorenporträt

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Pressestimmen


"Christiane Grefe versucht in ihrem Report, die Debatte in ihren verschiedenen Facetten begreifbar und nachvollziehbar zu machen. Das gelingt ihr auch, da sie zum einen in klassischem Reportagestil persönliche Begegnungen mit Unternehmern, Wissenschaftlern, Technikern, Landwirten anschaulich schildert und zum anderen alle Fachbegriffe so übersetzt und veranschaulicht, dass auch ein Laie sofort begreift, worum es geht. Das macht ihr Buch zu einem perfekten Überblick über eine Debatte, die von der Öffentlichkeit noch weitgehend unbeachtet geblieben ist."
Johannes Kaiser, SWR2 Forum Buch


"Ein längst überfälliges Buch, das ein immens wichtiges Zukunftsthema jetzt in die öffentliche Diskussion katapultiert."
Thomas Wardenbach, umweltjournal.de

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"Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur immer dringlicher werdenden Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft und der Biotechnologie."
Jens Wernicke, nachdenkseiten.de


"Steht eine ökonomische Wende bevor, die mit der industriellen Revolution vergleichbar wäre? Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker wollen aus der Idee der Bioökonomie Realität werden lassen – auf globaler Ebene."
WDR5 Neugier genügt


"Besonders lesenswert machen das Buch nicht nur die verschiedenen Formate wie Streitgespräche, Interviews und Analysen, die eine sehr differenzierte und gesund distanzierte Sicht auf das globale Thema Bioökonomie erlauben, sondern vor allem Grefes Fokus auf das Politische."
Joyce Moewius, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V.


"Christiane Grefes Werk ist gut lesbar, informativ, ausgewogen – und endet mit einem klaren Plädoyer: endlich 'Klimaschutz, Ressourcenschutz, Ernährung und Gerechtigkeit zusammenzudenken'. Denn letztlich sind auch in einer Bioökonomie die Ressourcen begrenzt."
Inge Wünnenberg, Technology Review


"Gerade weil Big Data auf Biotech trifft, ist eine Bioökonomie möglich geworden. Sie erlaubt den Menschen einen sinnvollen Umgang mit der Natur und ermöglich die Produktion von genügend Nahrung. Die Technik allein wird es jedoch nicht richten. Sie muss in dezentrale Wirtschaftskreisläufe schaffen und soziale Institutionen eingebettet werden."
Philipp Löpfe, watson.ch


"Grefe war recherchierend an den Schauplätzen der Bioökonomie unterwegs, zu denen die meisten Menschen sonst keinen Zugang haben. Das macht ihr Buch sehr interessant."
Christian Schwägerl, FAZ


"Es ist ein wichtiges Buch. Wir erlangen dadurch auf breiter Front die Fähigkeit, Chancen und Risiken der Bioökonomie abzuwägen und uns daraus eine reflektierte Vision einer nachhaltigen Entwicklung zusammenzufügen."
Sacha Rufer, umweltnetz-schweiz.ch


"Die Zukunft unserer Industrie, Landwirtschaft und Biospähre steht auf dem Spiel - das macht das Buch ‚Global Gardening‘ deutlich. (…) Christiane Grefe bildet die aktuelle Debatte einsichtig und verständlich ab. Wer mitreden will, sollte ihr Buch lesen."
Johannes Kaiser, Deutschlandradio Kultur


"Christiane Grefe fächert auf 300 Seiten gut verständlich die Licht- und Schattenseiten der Bioökonomie auf. Für ihre Reportagen, Streitgespräche und Analysen sprach Grefe mit Unternehmern, Wissenschaftlern, Naturschützern, Ökologen und Landwirten. Vor allem mit ihren klassischen Reportagen macht sie die schwierige Auseinandersetzung mit dem komplexen Thema begreifbar - und auch für einen Laien gut nachvollziehbar."
Maicke Mackerodt, Ö1 Kontext


"Es ist wie immer: Nur nüchterne Aufklärung hilft im Dschungel von Information und Desinformation, der auch die Bioökonomie bereits kennzeichnet. Für diese Aufklärung bietet das Buch von Christiane Grefe jetzt einen markanten Meilenstein. Es ist zudem geradezu süffig geschrieben und liest sich bei allem Faktenreichtum wie ein Wissenschafts- und Wirtschaftskrimi."
Hermann Fischer, Naturschutz heute


"Grefe versucht in ihrem Buch zu klären, welche Chancen und Risiken sich mit diesem Trend verbinden. Dabei fragt sie vor allem, ob die Bioökonomie tatsächlich unsere jetzige Wirtschaft, die sich primär auf fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle stützt, nachhaltig umgestalten kann. Oder ob es sich dabei, wie mancher Umweltschützer fürchtet, eher um einen Deckmantel handelt, unter dem Unternehmen ethisch fragwürdige gentechnische Verfahren durchsetzen möchten."
Miriam Plappert, Spektrum der Wissenschaft


"'Biologen erkennen zwar langsam, dass Lebewesen keine Objekte sind - aber noch nicht die Ökonomen.' Die Autorin lässt die beiden aufeinander los - statt eines Hickhacks entsteht ein faszinierender Dialog über die Frage, was das Leben eigentlich ist. Vier solche Gespräche hat Grefe in ihr Buch integriert. Sie machen die Weltbilder, die in der Bioökonomie aufeinaderprallen, anschaulich fassbar."
Bettina Dyttrich, WOZ


"Bio-Ökonomie kann ein vielversprechendes Projekt sein. Das Buch von Christiane Grefe - mit untrüglichem, kritischem Blick und breitem Überblick für das Mögliche - hilft, sich eine Vorstellung zu machen. Die Autorin zählt auf, was sie bei ihren Recherchen herausgefunden hat, Positives und Negatives, aber neutral ist sie keinen Moment lang. Wer genau liest, wird feststellen, auf welcher Seite sie steht: auf der Seite der Erneuerung und des Vertrauens in die menschliche Kreativität und die Zukunft."
Aurel Schmidt, onlinereports.ch


"Wenn Bürger mitdenken, achtsam werden und dort, wo sie es sind, unterstützt werden, lässt sich noch immer eine nachhaltige Biowirtschaft und damit eine Lebensgrundlage für alle Menschen erreichen. Und Mitdenken heißt: sich sachkundig machen. Christiane Grefe führt uns durch Kraut und Unkraut des Zukunftsgartens."
Andreas Wang, NDR Kultur

Platz 1 der NDR/SZ-Sachbuch-Bestenliste April 2016

"Christiane Grefe ist es in hervorragender Weise gelungen, auf verständliche Art und Weise sachkundig über die Chancen und die Ambivalenzen einer neuen auf eine Ressourcenwende abzielende Art von Technologie und Ökonomie in interessanter und ansprechender Form zu berichten."
Prof. Dr. Dr. Bernhard Irrgang, socialnet.de

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