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526 Seiten

Übersetzt von Wolfgang Müller

Paul Murray

Der gute Banker

Hat Claude Martingale gehofft, er könne seinem Leben als Banker durch seinen Umzug von Paris nach Dublin die ersehnte Wende geben? Sein neuer Job in der aufstrebenden Bank von Torabundo raubt ihm jedenfalls schnell jegliche Illusion. Auch hier verbringt er, wie alle seine Kollegen, seine Tage und Nächte einzig im Dienste des Geldes. In diese lähmende Eintönigkeit platzt der Schriftsteller Paul, der, auf der Suche nach neuem Stoff, Claude zu seinem modernen Jedermann erkoren hat, zum Helden seines künftigen literarischen Meisterwerks. Unter Pauls höchst erfindungsreichem Einfluss wird Claudes Leben tatsächlich aufregender, besonders als die schöne griechische Kellnerin Ariadne ins Geschehen tritt.
Doch Paul treibt ein doppeltes Spiel, und auch die Bank von Torabundo erweist sich als weniger ehrenwert als erhofft: zwielichtige Übernahmen, dubioser Derivatehandel und eine neue Unternehmensstrategie, die sich »kontraintuitives Handeln« nennt – kann das alles gut gehen?

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen


"Schon nach den ersten Seiten hat man das Gefühl, dass kein Autor die korrupte Welt des Geldes bisher so überzeugend beschrieben hat wie Paul Murray. Das liegt nicht nur an den aberwitzigen Dialogen, das liegt auch an den glasklaren und absolut verständlichen Analysen der Mechanismen eines aus den Fugen geratenen Systems. (...) Es fallen einem wenig gute Gründe ein, für die Finanzkrise dankbar zu sein - 'Der gute Banker' ist zumindest einer."
Stefan Maelck, NDR Kultur


"Murray hat das erstaunliche Kunststück vollbracht, aus der Krise eine Komödie zu machen. (...) Ein Buch voller überraschender Wendungen, Spott und lebenskluger Ironie."
Uwe Wittstock, Focus

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"Murrays Wille zu Witz und Wortspiel ist unübersehbar und führt manchmal wirklich zu brüllendem Gelächter."
Pieke Biermann, WDR 3 Gutenbergs Welt


"Brüllkomische Bankenfarce!"
annabelle


"Mit seinem neuen Roman wird (Murray) seinem guten Ruf gerecht. Murray ist ein überzeugender Erzähler und ein raffinierter Konstrukteur. Es dauert einige Seiten, bis seine Konstruktion ihre absurden Blüten treiben kann, aber spätestens dann entfaltet die Handlung ihre ganze fesselnde Raffinesse. Die Figuren sind brillant gezeichnet, die Sprache voller Kraft, Originalität und Intelligenz."
Silke Hellwig, Weser-Kurier


"Mit ,Skippy stirbt' hatte Paul Murray einen durchgedrehten Internatsroman in drei Teilen geschrieben und auch in seinem neuen Buch geht es experimentell erzählerisch drunter und drüber. Im Kern bleiben aber liebevoll gezeichnete Figuren und der Wunsch, dass es sich bei der überspitzten Darstellung der Hochfinanzwelt nur um Satire handelt. Vermutlich wird es beim hehren Wunsch bleiben."
Wolfgang Brenner, Xaver


"Das Buch ist kurzweilig, spannend, großartig recherchiert, sehr komisch und liefert eine große, moderne Geschichte über die Sehnsucht zu leben und zu lieben."
Thomas Koch, WDR2 Buchtipp


"'Der gute Banker' ist eine wunderbare, glänzend erzählte Geschichte, die ebenso komisch wie lehrreich ist."
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten


"Das Unheimlichste an dem Finanzszenario, das der 41-jährige irische Autor ('Skippy stirbt') hier aufzeichnet, besteht darin, dass es auch und gerade dort, wo alle komplett verrückt und korrupt handeln und man vor ein paar Jahren noch eine irre Satire vermutet hätte, im Kern komplett realistisch erscheint. Hinter dem großen Spaß steckt viel Wut."
Harald Ries, Westfalenpost


"Schönen Sprüche – zum Beispiel wenn die Banker jammern, dass sie von der Kunstwelt so wenig geehrt werden, obwohl sie doch die allermeisten Kunstwerke kaufen. Auch manche Seitenhiebe auf griechische Schulden & deutschen Sparwahn sitzen perfekt wie das Motto des neuen Oberbankers Porter Blankly: Kontraintuitiv sein!"
Pieke Biermann, titel kulturmagazin


"Ein temporeicher, sehr unterhaltsamer Roman über Leben und Arbeiten im Irland der Eurokrise, durch den man auch viel über das Bankenwesen lernt."
Jeannette Villachica, Wiener Zeitung


"Alles in allem ist dieser 'Gute Banker' der bislang beste Roman zur Krise. Finanzwesen und Literatur haben nämlich viel miteinander gemein: Märchen gehören zum Geschäftsmodell."
Martin Halter, FAZ

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