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256 Seiten

Sascha Verlan / Almut Schnerring

Die Rosa-Hellblau-Falle

Für eine Kindheit ohne Rollenklischees

Rollenklischees im Familienalltag -
und wie man ihnen entkommt

Rosa ist für Mädchen, Hellblau für Jungs, nach diesem Prinzip sind ganze Kaufhausabteilungen geordnet. Lego hat gerade eine neue Mädchen-Spielsteinreihe auf den Markt gebracht, für die Jungs gibt es eigene Cyber-Raketen-Roboterwelten. Als emanzipierte Erwachsene haben wir Geschlechterklischees längst für überwunden gehalten, doch Eltern werden derzeit wieder unerbittlich mit ihnen konfrontiert. Alles nur gut gemeint und kein Problem? Sind Geschlechterunterschiede nicht vielleicht wirklich angeboren und damit eine Lebensrealität?
Almut Schnerring und Sascha Verlan, selbst Eltern von drei Kindern, beschäftigen sich mit den Rollenklischees, die derzeit wieder fröhlich ins Kraut schießen, eine ganze Produktindustrie am Leben halten und sich zunehmend in den Köpfen der Betroffenen festsetzen. Hautnah und pointiert beschreiben sie Szenen aus dem Familienalltag, hören sich in Kindertagesstätten um, diskutieren mit Marketingstrateginnen, Genderforschern, Pädagoginnen und, natürlich, mit anderen Eltern. Wie würden unsere Kinder aufwachsen, wenn die Klischeefallen und Schubladen nicht immer wieder bedient würden? Ein Aufruf zum Widerstand, der ganz konkrete Tipps bietet, wie sich die Genderfalle im Alltag umschiffen lässt.

»Dem Sohn ein rosa Ü-Ei gekauft. War ein Fernglas drin. Jetzt ist er stinksauer. Er wollte eine Elfe.« @DASNUF(TWITTER)

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"In Deutschland herrscht Genderterror. (...) Das belegen Almut Schnerring und Sascha Verlan, selbst Eltern von drei Kindern, in ihrem Buch 'Die Rosa-Hellblau-Falle' im Gespräch mit Experten und mit Alltagsbeispielen - vom Tanga für die Fünfjährige, über Jungs, die nicht auf Bäume klettern mögen und trotzdem müssen, bis zum Berufswunsch Topmodel. Selbstkritisch und ohne erhobenen Zeigefinger ist das Buch mehr Sinn- als Ratgeber. Bevormundet werden wir ja eh schon genug."
Mareike Nieberding, KulturSPIEGEL

"In ihren Streifzügen durch das moderne Schubladendenken lassen sich Autorin und Autor von Beobachtungen aus dem eigenen Familienleben inspirieren und interviewen Sprachforscherinnen und Marketingstrategen, Pädagogik-Expertinnen und Väter, die Röcke tragen. Dem fügen sie die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien aus den verschiedensten Fachbereichen hinzu. Gerade beim Tauchgang in die Forschung zeigt sich: Die gängigen Geschlechtermythen des Alltags halten einer genaueren Überprüfung meist nicht stand."
Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur

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"Die Thesen im Buch 'Die Rosa-Hellblau-Falle' mögen nicht ganz neu sein. Aber eine derart flotte und gleichzeitig engagierte Bestandsaufnahme der gängigen Rollenklischees von Jungen und Mädchen gab es zuvor noch kaum zu lesen."
Ruth Rousselange, Saarbrücker Zeitung

"Der Appell der Autoren: Wir, die Eltern, sollten uns der geschlechtlichen Codierung unserer Kinder wiedersetzen. Nicht nur, damit die Welt bunter wird. Sondern auch, weil die Zahl der Todesfälle bei Jungen zwischen 15 und 20 doppelt so hoch ist wie bei Mädchen, was nicht zuletzt mit Rollenerwartungen zu tun hat. Ebenso wie die weiblichen Manipulationen des Körpers, die zu Magersucht oder Bulimie führen können."
Fred Langer, GEO

"Die Welt der Kinder jedoch teilt sich heutemehr denn je schon ab Geburt in Rosa und Hellblau, zerfällt in jeder Spielzeugabteilung in pinkfarbene Prinzessinnen auf der einen, schwarze Monster und Kämpfer auf der anderen Seite. Dieses merkwürdige Paradox beleuchtet das Ehepaar Schnerring-Verlan von allen Seiten. (...) Eine differenzierte, etwas ausführliche, aber immer erhellende Darstellung."
Kathrin Meier-Rust, NZZ am Sonntag

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