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206 Seiten

Rayk Wieland

Ich schlage vor, dass wir uns küssen

Das lustigste Wendebuch!

Herr W. hat eines Tages eine Einladung in der Post: Auf einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er Auskunft geben über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind. Zuerst glaubt er an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? War er je als Dichter auffällig geworden? W. stellt Nachforschungen an und nimmt Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund: Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche unter dem Titel »Mögliche Exekution des Konjunktivs« abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München– alles akribisch gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft. Ein Roman über die Absurditäten der Erinnerung und über eine Liebe, wie sie nur in Zeiten der deutschen Teilung blühen konnte.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Weder nostalgisch oder moralisch noch monumental oder neunmalschlau ... vielleicht das beste Buch, das in letzter Zeit über die DDR geschrieben wurde." Susanne Messmer, taz

"Rayk Wieland liefert (...) die bislang schönste Geschichte zum 9. November aus Ostsicht: Während alles gen Westen rennt, weiht er einen Polizisten in das Zigarrenrauchen bei Dunkelheit ein: 'Jetzt kommt, wie’s kommen muss, der Punkt, an dem man nicht mehr genau weiß: Raucht man oder atmet man nur?" Urs Willmann, Die ZEIT

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"Rayk Wieland hat den richtigen Tonfall gefunden, diese im wahrsten Sinne des Wortes verrückte Vergangenheit zu erzählen: Gegen den Wahn der Wirklichkeit hilft nur lakonische Selbstironie." SWR 2 Buchkritik

"Ein Roman mit einem entkrampften Blick auf die Endzeit der DDR."
Denis Scheck, Druckfrisch

"Dieser Roman ist so erfrischend, weil er genau dort vom Genuss her argumentiert, wo Genuss offiziell nicht vorkommt…. In fröhlicher Opposition zum Tenor des laufenden Gedenkjahres schwelgt Rayk Wieland in seinen ganz privaten Erinnerungen."
Süddeutsche Zeitung

"Verblüffend leichthändig."
FAZ

"Ostalgiefrei und charmant."
Ralph Gerstenberg, Berliner Zeitung

"Viel Ironie, große Lust an zugespitzten Pointen und schnoddriger Witz."
Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio Kultur

"'Ich schlage vor, dass wir uns küssen' ist ein sehr komisches Buch. Allein die Gedichte sind wunderbar (…) Und dann die Geschichte! Ebenso wahr wie bizarr.
Antje Deistler, WDR 2

"Rank Wielands Buch ist wie ein Film voll absurder Komik…Unglaublich amüsant geschrieben und ein perfekter Gegenentwurf zu 'Herr Lehmann' von Sven Regner…Damit erweist er sich als glänzender Autor und sprühender Erzählkopf…So was hat man selten gesehen."
Radio Bremen

"Ein wunderbar ironischer Roman. Eine Geschichte, die so absurd klingt, dass man glaubt, jemand hat sie sich ausgedacht. Dabei ist sie wahr. Auch die DDR hat es wirklich gegeben."
Gabriele Denecke, RBB Fernsehen

"'Ich schlage vor, dass wir uns küssen' ist ein sehr komisches Buch – und das, obwohl DDR und Ironie nie so wirklich gut miteinander ging. Vielleicht geht es aber jetzt. Und vielleicht hat Rayk Wieland etwas Wichtiges erreicht: In diesem Gedenkjahr einfach über die DDR zu lachen."
Elke Schlingsog, Radio Bremen

"Eine wunderbar ironische und doch entspannte Erinnerung an die DDR, ohne jede Dissidenten-Aufgeregtheit."
MDR Thüringen-Journal

"Der Roman mit dem schönen Titel 'Ich schlage vor, dass wir uns küssen' fügt der unendlichen Geschichte der Stasi eine weitere Facette zu – eine, die in ihrer Absurdität an Daniil Charms erinnert (…) Die Sprache des Ich-Erzählers ist schnoddrig, seine Dialoge sind flott, die Bilder drastisch."
Annett Gröschner, Literaturen

Der Roman sticht aus dem Meer an Publikationen hervor….Er führt vor, wie grotesk und lächerlich die Bespitzelungsmethoden der Stasi waren. Gleichzeitig vermittelt das Buch, wie furchtbar es ist, bei seinen intimsten Gedanken bespitzelt zu werden.
Unaufgefordert, Studierendenzeitung der Humbold-Universität zu Berlin

"Dieser feine, unterhaltsame und höchst satirische Roman erzählt viel aus 40 Jahre DDR-Geschichte, stellt das 'Stasi-Deutsch' auf den Kopf und deutet eine zarte Liebesgeschichte 'Ost-West' an…. Der Roman ist ein Lesevergnügen für alle, die es skurril und satirisch mögen."
Gießener Zeitung

"Es wird kafkaesk, aber es gibt auch viel zu schmunzeln. Wie nahe beieinander Farce und Tragödie sind. Wie gut und bizarr es war, nichts wissen zu wollen und sich dadurch nicht krank machen zu lassen."
Südkurier

"Wahnwitzig und komisch, doch es hätte genauso gewesen sein können."
Braunschweiger Zeitung

"Rank Wieland legt mit seinem ersten Roman ein hochnotkomisches, stilistisch einwandfreies Buch vor, das die erbärmlichen Machenschaften der Stasi der Lächerlichkeit preisgibt."
Jess Jochimsen

"Der erprobte Humorist Rayk Wieland erzählt mit viel Gespür für administrative Absurditäten die bizarre Gegengeschichte eines Mannes, der zu wenig wusste. So ist das wohl komischste Buch über die DDR seit Thomas Brussigs 'Helden wie wir' entstanden."
Die Literarische Welt

Ein sagenhaft gut gelungener Vor- und Nachwenderoman.
ZeitPunkt Kulturmagazin

"Wer keine Lust hat, sich durch dicke Wenderomane zu kämpfen, ist mit 'Ich schlage vor, dass wir uns küssen' besser bedient…Schön zu lesen, wie die Stasi alles zu wissen scheint und nichts versteht…Der Wende-Roman, um alle Wendeliteratur zu beenden."
Trierischer Volksfreund

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