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320 Seiten

Herausgegeben von Irene Götz
NEU

Kein Ruhestand

Wie Frauen mit Altersarmut umgehen

Frauen sind im Alter oft von Armut bedroht, besonders in Städten mit hohen Mieten. Wie kommen sie mit wenig Geld zurecht? Welche Strategien entwickeln sie, um dennoch am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben? Davon erzählen Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, und die Analyse dieser Berichte macht deutlich, wie dringend notwendig eine politische und gesellschaftliche Veränderung unserer eingespielten Sozialsysteme ist.

Die 85-jährige Hausmeisterin Maiana D. lebt von 222 Euro Rente, zuzüglich Grundsicherung. 600 Euro Rente hat die ehemalige Lagerarbeiterin Jovana F., die sie mit Zeitungsverkauf aufbessert. Auch Walburga K., Verlagsangestellte, muss zu ihrer Rente von 1170 Euro noch dazu verdienen. Fünzig Frauen zwischen 63 und 85 Jahren aus unterschiedlichen sozialen Milieus wurden für das DFG-Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Irene Götz interviewt. Aus dieser exemplarischen Bestandsaufnahme wird deutlich, welche Ursachen zur Altersarmut besonders von Frauen führen und wie Frauen damit umgehen, lebenspraktisch und emotional. Auch wenn Frauen ihren Ruhestand wohl verdient haben, reichen die bescheidenen Renten kaum zum Nötigsten. Zum Glück haben sie, als Kriegs- und Nachkriegskinder, noch gelernt, zu sparen und mit dem Mangel zu wirtschaften. Armut im Alter muss auch nicht den Verlust von Lebensqualität bedeuten: Frauen sind erfinderisch, sozial kompetent und oft auch gut vernetzt und, Autonomie steht für sie bis zum Schluss ganz oben. Ein Buch, das die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Verhältnisse in den Blick nimmt, das erzählt und analysiert und in einem Anhang notwendige Informationen bietet, wo Frauen Unterstützung kriegen, die sie so dringend benötigen.

Erhältlich als

Herausgeberporträt

Irene Götz, geb. 1962, studierte Volkskunde/Europäische Ethnologie und Germanistik und lehrt als Professorin für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der LMU München. Sie ist Verfasserin und Herausgeberin von Publikationen u.

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Pressestimmen

"Alleinstehende Städterinnen haben ein hohes Risiko, im Alter zu verarmen. Wie Frauen mit ihrer Mittellosigkeit umgehen und was die Politik tun müsste, erklärt die Armutsforscherin und Autorin Irene Götz."
Patricia Hecht, taz

"Altersarmut: ein soziales und gesellschaftliches Problem, das seit langem bekannt ist - und ebenso lange vor allem von der Politik ignoriert wird. Ein Team von Kulturwissenschaftlerinnen aus München hat die Gründe und Hintergründe dieses Phänomens erforscht. Die Ergebnisse kann man in einem neuen Buch nachlesen, dessen Titel für sich spricht."
Rebecca Hillauer, Ö1 Kontext

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"Die Ursachen dafür, dass die Frauen in Altersarmut geraten, sieht Irene Götz in strukturellen Defiziten: in der Deregulierung des Arbeitsmarktes, dem Aufweichen von Tarifbindungen – und dem kontinuierlichen Absenken des Rentenniveaus durch die Politik."
Deutschlandfunk

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