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432 Seiten

Übersetzt von Dagmar Ploetz

Rafael Chirbes

Krematorium

Eine brilliante Analyse Spaniens und des wilden Kapitalismus unserer Zeit.

Matias ist gestorben, der charismatische jüngere Bruder des erfolgreichen Bauunternehmers Rubén Bertomeu, in seiner Jugend ein Anhänger revolutionärer Gewalt, später - wie seinem Bruder zum Trotz - ein Ökobauer. Mit dem Tod von Matias setzt ein vielstimmiger Chor ein: Da ist Rubén, der Sozialist und Bauunternehmer, der auf sein Leben zurückblickt, in dem jedes Ideal für Geld und Erfolg geopfert wurde. Da ist seine Frau Monica, die unberuhigend karrieregeil ist. Und da ist seine Tochter Sylvia, die sich gefangen in einer freudlosen Ehe wiederfindet. Aus unterschiedlichen Perspektiven entsteht ein grandioses Gesellschaftspanorama: die Familie als Ort des Besitzdenkens, die Zerstörung der Umwelt, Bauspekulation, schmutzige Geschäfte, Korruption, Drogen. Sexualität als Ware und gleichzeitig letzter Halt gegen die Auflösung jeglicher Verbindungen.

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Autorenporträt

Pressestimmen

"In 'Krematorium’ gelingt Chirbes eine Radiographie des modernen Spanien: gierig, vergnügungssüchtig, mit weit geblähten Segeln auf dem Weg in die Katastrophe. Der Roman zur Krise, geschrieben, bevor die Krise kam."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Rafael Chirbes kann von den kollektiven Prozessen einer Gesellschaft erzählen wie kein anderer (…) Der Roman ist ein eindrückliches Gesellschaftspanorama mit der Familie als Ort des Besitzdenkens im Mittelpunkt."
DRS 2

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"Rafael Chirbes, der große Pessimist, Schöngeist und radikale Kritiker der spanischen Gesellschaft hat mit 'Krematorium’ einen anbetungswürdig scharfsinnigen und dabei bezaubernd poetischen Roman geschrieben.“
Hannoversche Allgemeine

"Vielstimmig, reflexiv …(und) beklemmend."
Landshuter Zeitung

"Ein brillianter Text…mit einem fein ziselierten, desillusionierenden Röntgenbild einer verlorenen Gesellschaft."
Der Bund

"Chirbes zeichnet das Porträt einer spanischen Region, die vom Massentourismus reich und zugleich in großen Teilen zerstört wurde…Der gnadenlose Realist und Sozialist hat eine Welt entworfen, in der nur die Kunst, nur Schönheit Trost spenden können."
Nürnberger Nachrichten

"'Krematorium' ist ein grandioses Zeitbild der Gegenwart und Rafael Chirbes ihr Chronist."
Literaturkritik.de

"Einer der besten Romane der letzten zehn Jahre…Betäubend und erweckend erzählt."
Neue Presse

"Ein großartiges Buch über den Zustand der Welt."
Chrismon

"Selten sind die zivilisatorischen Brüche der Gegenwart so wort- und bildmächtig beschworen worden wie im Roman von Rafael Chirbes."
RBB

"Chirbes umkreist seine Fragen und seine Figuren wie ein geduldiger Jäger, der nie abdrückt…Jeder Monolog liefert neue Facetten über den zuvor gehörten, und so bleibt es letztlich dem Leser überlassen, welchen Argumenten er den Vorzug gibt. Oder besser gesagt: welchen Spiegel er sich vorhalten muss."
Neue Zürcher Zeitung

"Wer diesen glänzend erzählten Roman liest, wird sein spanisches Ferienparadies künftig mit ganz anderen Augen sehen."
WDR Funkhaus Europa

"Radikaler ist die jüngere Geschichte Spaniens noch nicht geschrieben worden. Es ist die Geschichte eines Landes, das sich von einer Diktatur befreite und dann seine Schönheit dem Beton opferte."
Brigitte

"'Krematorium' besteht aus Sprache, aus einem atemlosen, assoziationsreichen, glänzend geschriebenen Bewusstseinsstrom."
Frankfurter Rundschau

"Chirbes zieht Bilanz und überprüft, was aus dem neuen, dem freien und wohlhabenden Spanien geworden ist. Insofern ist ‚Krematorium’ auch eine Überprüfung der eigenen Generation und ihres Werdegangs."
Deutschlandradio

"Meisterlich, radikal und intensiv."
Kölner Stadt-Anzeiger

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