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1328 Seiten

Herausgegeben von Andreas Nohl
Übersetzt von Andreas Nohl, Liat Himmelheber
NEU

Margaret Mitchell

Vom Wind verweht

Vom Wind verweht ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, eine abenteuerliche Liebesgeschichte, vor allem aber das große Epos des amerikanischen Bürgerkriegs, ein Pendant zu Krieg und Frieden, das Andreas Nohl und Liat Himmelheber zum ersten Mal vollständig ins Deutsche übertragen haben.

Jeder kennt die tragische Liebesgeschichte von Scarlett O’Hara und Rhett Butler, wenn auch oft nur aus dem Film, in der Gestalt von Vivien Leigh und Clark Gable. Der Film gilt als einer der erfolgreichsten der Filmgeschichte, aber auch das Buch, das 1936 erschien, war umgehend ein Bestseller und wurde schon 1937 ins Deutsche übersetzt: Keine Geschichte hat unser Bild von den Südsaaten, dem amerikanischen Bürgerkrieg und der Zeit der
Reconstruction so sehr geprägt wie Margaret Mitchells Gone With the Wind.
Vom Wind verweht, die erste Neuübersetzung seit 1937 – zugleich die erste ungekürzte Übersetzung in deutscher Sprache –, folgt dem schnörkellosen, journalistischen Stil von Margaret Mitchell und lässt uns so fast einen anderen Roman lesen. Natürlich ist es immer noch das große Epos des amerikanischen Bürgerkriegs, die tragische Liebesgeschichte und die Geschichte einer jungen Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Doch die Neuübersetzung von Andreas Nohl und Liat Himmelheber vermeidet den romantisierenden Stil, die rassistischen Stereotypen und den teils kitschigen Ton der Übersetzung von 1937 und zeigt uns einen Roman, der moderner und ambivalenter ist als das verklärte Bild, das wir bisher hatten.
Diese Neuübersetzung ist nicht nur ein viel größerer Lesegenuss, sie gibt uns auch – endlich – die Möglichkeit, Vom Wind verweht richtig zu lesen: als den epischen amerikanischen Roman, der Konflikte und Brüche beschreibt, die die USA bis heute prägen.

Erhältlich als

Autorenporträt

Herausgeberporträt

Andreas Nohl, geb. 1954 in Mülheim. Seine Neuübersetzungen u.a. von Mark Twains Tom Sawyer & Huckleberry Finn, Rudyard Kiplings Dschungelbuch und Edgar Allan Poes Unheimliche Geschichten wurden hochgelobt und mit dem Heinrich Maria ...

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Pressestimmen

"Eine Übersetzung von Andreas Nohl wäre aufs Geratewohl selbst dann zu empfehlen, wenn der Titel 'Vom Wnd verweht' lautete. Seine genialen (gescheiten, gewandten, unverblümten) Übersetzungen von 'Tom Sawyer & Huckleberry Finn' oder von der 'Schatzinsel' berechtigen zu so kühnen Aussagen. Auf Andreas Nohls Übersetzungen kann man sich zu hundert Prozent verlassen."
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

"Himmelheber und Nohl haben für die Neuausgabe ein schlankes, elastisches Deutsch gewählt. Der Leser gleitet mühelos in die Geschichte hinein."
Claudia Voigt, Der Spiegel

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"Scarlett O’Hara: zäh, zupackend, unsentimental, selbstbewusst und extrem unterhaltsam. Das Buch bietet die Chance, eine faszinierende Antiheldin neu zu entdecken."
Jörg Thomann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"'Bei unserer Übersetzung geht es auch darum, Qualitäten dieses Romans zu zeigen, die weder von dem Film noch von der alten Übersetzung wiedergegeben wurden‘, sagt Andreas Nohl. ‚Vom Wind verweht‘ ist in dieser Geschichte die florierende Wirtschaft und Aristokratie der Südstaaten. Die Neuübersetzung ist eher windstill: klar und eindringlich."
Andi Hörmann, Deutschlandfunk Kultur Lesart

"‘Vom Wind verweht‘ darf tatsächlich auch als wichtiges Zeugnis des Waffengangs zwischen Südstaaten und Nordstaaten gelten und auch als Sittengemälde der nachfolgenden Zeit der Reconstruction, als sich das heutige Amerika aus seiner von Blut getränkten und nicht zuletzt von der Sklaverei geprägten Geschichte schälte."
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt

"Man muss ‚Vom Wind verweht‘ nicht unbedingt mit ‚Krieg und Frieden‘ vergleichen, es ist auch nicht das ‚unterschätzteste Buch der Weltliteratur‘, aber es ist Weltliteratur. Und ein 1300 Seiten langer Schmöker, mit dem man in der neuen, kaum genug zu lobenden Übersetzung wundervolle, beglückende Tage auf der Couch verbringen kann."
Helmut Petzold, BR2 Diwan

"Andreas Nohl und Liat Himmelheber schreiben den Klassiker neu. (…) Sie haben Mitchells Stil von seinem deutschen Kitsch, von der aufgezwungenen Sentimentalität befreit, symbolträchtig im fehlenden e des neuen Titels ‚Vom Wind verweht‘. Elegant lesen sich – ohne ins Aktualistische abzudriften – die Neuübersetzung und darin vor allem die um Neutralität immerhin bemühte Erzählstimme. (…) Doch auch abgesehen von jedem kulturwissenschaftlichen Interesse muss die heutige Leserin anerkennen, dass Margret Mitchell einen spannenden und hervorragend erzählten Roman geschrieben hat."
Miriam Zeh, Deutschlandfunk Büchermarkt

"Man hat ‚Vom Wind verweht‘ früher als Verherrlichung des alten Südens der USA gelesen, als Liebesroman mit einer charmanten Heldin. Übersehen wurde, dass es tatsächlich ein Antikriegsroman aus weiblicher Perspektive ist; geschildert werden eben nicht die Kriegshandlungen, sondern das Leid und die Entbehrungen der Bevölkerung. (…) Die Neuübersetzung kommt ohne Pathos aus und wirkt dadurch einfach überhaupt nicht mehr kitschig. Zweifelsfragen zur Übersetzung und Erläuterungen werden übrigens in einem vorzüglichen Anhang erklärt."
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur

"Für die sachlich-spöttische Mitchell finden die Übersetzer eine schlanke und elastische Sprache, sie erhält die enorme Zugänglichkeit des Buches und den rauschhaften Sog der Erzählung, ohne die Brutalität des Krieges und des Geschlechterkampfes zu mildern. Nohl und Himmelheber schaffen schöne neue Ausdrücke. (…) ‚Vom Wind verweht‘ demonstriert wunderbar die unterschiedlichen Geschwindigkeiten sozialen Fortschritts, ist modern in der Frauenfrage und archaisch im Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß."
Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung

"Bei Nohl und Himmelheber sagen nur die Rassisten weiterhin ‚nigger‘, im neutralen Zusammenhängen aber ist von ‚Schwarzen‘ oder ‚Sklaven‘ die Rede. Und nein, das ist keine Verfälschung – im Gegenteil. Anzurechnen ist den Übersetzern aber vor allem, dass bei ihnen die Schwarzen nicht mehr in einem niveaulosen Phantasie-Slang reden. (…) Die Neuübersetzung von Andreas Nohl und Liat Himmelheber ist auf jeden Fall ein Grund, dieses Südstaatenepos nochmal oder endlich mal zu lesen."
Katharina Mahrenholtz, NDR Info

"Was die Übersetzer Liat Himmelheber und Andreas Nohl hier mit bemerkenswertem Mut, ja mit Verwegenheit geleistet haben, zeigt daher vor allem eins: wie produktiv der Akt des Übersetzens ist, wenn er alt und gleichgültig Gewordenes neu erschließt."
Tobias Döring, FAZ

"Von allen Schlacken befreit, erstrahlt Mitchells Roman plötzlich in ganz anderem Licht. Wenngleich er mit der klassischen Moderne, wie sie Virginia Woolf, Joyce, Proust oder Faulkner damals aufbrachten, wenig im Sinn hat, liest er sich als faszinierender, packender, erzählerisch ausgefeilter Roman, der – bezogen auf den Zeitraum 1861 bis 1873 – die Geschichte des Amerikanischen Bürgerkriegs und der sich anschließenden ‚Reconstruction‘ aus ungewohnt weiblicher Perspektive schildert."
Rainer Moritz, Deutschlandfunk Kultur

"Was für ein Buch! Geliebt als Geschichte einer Unbeugsamen, geschmäht als Verherrlichung
der Südstaaten, angefeindet wegen seiner Darstellung der Afroamerikaner. Jetzt erst erscheint der vollständige Text von 1936 in einer brandneuen Übersetzung von Andreas Nohl und Liat Himmelheber. Hilft nur: selbst lesen und ein Urteil bilden!"
Meike Schnitzler, Brigitte

"Mehr als 80 Jahre lang war Martin Beheim-Schwarzbachs Übersetzung von Margaret Mitchells Knüller ‚Vom Wind verweht‘ die alleinig verfügbare. Doch sie wirkte mehr und mehr antiquiert. Eine Neuübertragung schien dringend geboten. Andreas Nohl stemmte dieses Projekt jetzt gemeinsam mit seiner Frau. Beide leisteten dabei Grandioses."
Ulf Heise, mdr Kultur

"Mitchells Buch ist Trümmerliteratur, auch Geschlechterkampf - ohne Happy End, das ist durchaus modern. Ein moralisches Buch ist es nicht: Was Menschen dazu befähigt, in Katastrophen nicht unterzugehen, und andere nicht, interessierte die Autorin mehr als Moral. Vor allem aber ist es einfach ein Schmöker, den man nach über 80 Jahren noch verschlingen kann. Das ist viel."
Anne-Catherine Simon, Die Presse

"Dass es ein grosser Fehler wäre, nur den Film im kollektiven Kulturgedächtnis zu bewahren, zeigt die bewundernswerte Neuübersetzung der voluminösen Vorlage, die Liat Himmelheber und Andreas Nohl nun präsentieren.“
Rainer Moritz, Neue Zürcher Zeitung

"Himmelheber und Nohl haben dem Buch, dem selbstverständlich auch dank der Verfilmung (...) der Ruch des Schmachtfetzens umweht, eine komplett neue, zeitgemäße Stillage gegeben. (...) Es transportiert eine ganze Epoche in der Geschichte vom Aufstieg und Fall der Südstaatenaristokratie. Die Neuübersetzung nimmt dem Roman das ihm zugeschriebene Pathos, vor allem aber die inhärenten Rassismen, die der Sprache der Entstehungszeit eingepflanzt waren."
SWR Bestenliste, Platz 9 (März 2020)

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