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286 Seiten

Björn Bicker

Was wir erben

Elisabeth ist Schauspielerin an einem renommierten Theater. Mit Holger, einem Arzt, lebt sie das, was man ein geordnetes, erfolgreiches Leben nennen könnte. Bis ein Fremder sie anruft und behauptet, ihr Bruder zu sein. Er sei sich ganz sicher und auch schon in der Stadt, ob sie sich sehen könnten. Bei ihrem Treffen zeigt er ihr ein Foto: ihr Vater und seine Mutter während der Olympischen Spiele in München, 1972. Elisabeths Geburtsjahr – und das des halben Bruders. Seine Mutter sei gestorben, ob Elisabeth ihm mehr über seinen Vater erzählen könne. Sie deutet an, dass es nicht leicht war mit dem Vater, dem Flüchtling, dem Trinker, dem Soldaten. Elisabeth beginnt, einen Brief zu schreiben, in dem sie dem Bruder vom Leben des Vaters und ihrer Familie berichtet. Ein Leben im frostigen Schlagschatten der deutschen Geschichte, ein Leben, das an ihr klebt wie eine zweite Haut. Auf den Spuren des Vaters landet sie in dessen Geburtsstadt, die in jenem doppelt untergegangenen Land liegt, in dem für sie Vergangenheit und Gegenwart, Fiktion und Realität verschmelzen. Die echten und die erfundenen Gespenster der deutschen Geschichte tauchen in Elisabeths Leben wieder auf: das Politische, das Private, die Liebe, der Hass, Betrug und Wahrheit, das Theater und die Wirk­lichkeit. Eins wuchert im anderen herum. Über Generationen hinweg.

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Autorenporträt

Pressestimmen

"Eine rasante, klug gebaute Story (...) Mit schönem Sinn für Atmosphäre erzählt Bicker von den Abenteuern eines modernen Künstlerinnenlebens, von Sex, Identitätsfragen und dem Plan, mit einer Wunderpille alle Krankheiten dieser Welt zu heilen."
Wolfgang Höbel, kulturSPIEGEL

"Ein lebenskluger Roman"
Ariane Breyer, NEON

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"Fiebrig und atemlos. Wie in einem rasanten Roadmovie treibt Bicker den Plot voran (...) und inszeniert seinen Deutschlandtrip perfekt. Er formuliert kurz und präzise, zwischen den Zeilen lauert stets eine enorme Anspannung und Unausgesprochenes schwingt mit. (...) Ein ungewöhnlicher Roman, der nicht leicht zu verdauen ist – aber das gilt schließlich auch für die deutsche Geschichte."
Günter Keil, Münchner Feuilleton

"Eines wuchert im anderen herum – Bickers Textstruktur trägt dem Rechnung, indem sie alles wiederkommen lässt: Gesten und Gedanken, Figuren und Phantasien. Bei Marx wiederholte sich die Geschichte einmal als Tragödie und einmal als Farce. Bicker erzählt von den Dingen einmal als Klang und einmal als Echo, das seinem Klang so wenig entkommt wie der Mensch seiner Vergangenheit."
Hendrik Heinze, BR2

"In ‚Was wir erben‘ werden keine Klischees einer Vatersuche abgearbeitet, sondern im Rahmen einer spannenden Geschichte mit jeder Antwort, die die Erzählerin auf ihre Fragen findet, neue Fragen aufgeworfen. (…) Es ist nicht leicht einen Roman über einen Identitätskonflikt zu schreiben, der mitreißt, ‚Was wir erben‘ ist so ein Roman."
Fokke Joel, der Freitag

"'Was wir erben' - der Titel des Buches verweist auf die Biologie. Aber Kinder tragen die Geschichte ihrer Vorfahren nicht nur in den Genen, sie tragen sie in ihrer Seele. Gesten, Vorlieben, Fantasien und Abhängigkeiten - alles kommt wieder, verstohlen oder mit voller Kraft, ob wir wollen oder nicht. Das führt Björn Bicker in seiner subtilen Vater-Tochter-Geschichte virtuos vor."
Edelgard Abenstein, Deutschlandradio Kultur

"Lakonisch präzise und subtil andeutend zugleich diffundieren Bickers Sätze ins Hirn und werfen Fragen auf. (...) Als Dramaturg kennt er sein Sujet und er kennt unsere Zeit. Seinen Sätzen verleiht das Wucht und Präzision. (...) Eine starke wie verstörende Geschichte."
Uli Kreikebaum, Kölner-Stadt-Anzeiger

"Eine erstaunliche Balance zwischen Abenteuerfahrt, Entwicklungsroman und Abrechnung mit dem deutschen Theatersystem. Da werden viele ermüdete Theatergänger ihre Freude haben."
Vladimir Balzer, Die literarische Welt

"Diese virtuos gestaltete Familiengeschichte ist spannender als mancher Krimi."
Peter Kohl, Badische Neueste Nachrichten

"Neben den Grundfragen nach dem, was wir erben und wie die eigene Identität aus dem Geist der Familie entsteht, will uns Bicker mit seinem Lebensbogen von Vater und Tochter vor allem eines mitgeben: dass alles wieder kommt, verstohlen oder mit voller Kraft, ob wir wollen oder nicht."
Elke Schlinsog, Radio Bremen

"Im Atmosphärischen liegt die Stärke des Romans (...) Ein sehr lesenswertes Buch über eine Vatersuche – und die in ihrer klinischen Präzision ergreifende Studie eines Trinkers."
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung

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