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224 Seiten

Arezu Weitholz

Wenn die Nacht am stillsten ist

Es ist dieser Moment, den Anna wahrnimmt, um Ludwig, mit dem sie seit acht Monaten zusammen ist, ohne dass jemand davon weiß, zu sagen, was sie ihm nie gesagt hat. Von den Brüchen in ihrem Leben hat sie nicht gesprochen, nicht von dem Selbstmord des Vaters, nicht von der depressiven Mutter im Altersheim, nicht von Südafrika, wo sie lange gelebt hat, den Drogen, den Partys, der Gewalt, dem Schmerz. Das alles passte nicht in Ludwigs Welt, die sich um Macht und Erfolg, um den richtigen Style und die angesagte Musik drehte und aus der alles ausgeblendet wurde, was den schönen Schein der Oberfläche stört. Aber jetzt ist auch in Ludwigs System etwas aus dem Ruder gelaufen und er, der Überflieger, Redakteur für besondere Aufgaben bei einem Hamburger Gesellschaftsmagazin, der immer eine Antwort hat, der einsam, verschroben, fleißig und elitär ist, hat Schlaftabletten genommen, vielleicht eine Überdosis, Anna weiß es nicht. Sie sitzt wie Scheherazade an seinem Bett und erzählt. Hört er es?

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Man merkt Arezu Weitholz die Nähe zur Musik auch ihrem Roman an, nicht nur inhaltlich, auch sprachlich. Sie singt sich von Satz zu Satz..."
Andrea Diener, FAZ

"Arezu Weitholz' klangvoller Debutroman entwickelt eine enorme Sogkraft. Eine große, stark erzählte Liebesgeschichte."
Brigitte

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"Die ersten 48 Seiten enthalten die beste Wutrede gegen Creative-Class-Poser, die es jemals gab. Man wünscht sich, dass Sophie Rois sie schreiend auf der Berliner Torstraße vorträgt. Jeder Satz ein Spucken ins Hendricks-Tonic-Glas"
Interview

"Es ist eine ganz einfache Geschichte. Doch was Weitholz daraus macht, gehört zum Besten in diesem Spätsommer."
Marten Hahn, DeutschlandRadio Kultur

"In ihrem ersten Roman „Wenn die Nacht am stillsten ist“ erzählt Arezu Weitholz eine Liebesgeschichte so federleicht, bittersüß und herzbewegend wie derzeit wohl keine andere Autorin."
Babette Kaiserkern, Märkische Allgemeine

"Ein Buch wie ein melancholisches Liebeslied"
flair

"Besonders schön gelingen Weitholz präzise Beobachtungen, die sie dem Nouveau Roman entliehen zu haben scheint und die nach ganz großer Literatur duften. Letztendlich ist dieses amüsante Buch aber ein Meisterwerk zeitgenössischen Seelenplunders, das man mit viel Lesespaß an einem Wochenende durchschmökern kann."
Financial Times Deutschland

"Ein Roman, der sich aufgrund seiner inneren Dringlichkeit kaum mehr weglegen lässt (...) Ein wesentlicher Roman, den Sie lesen sollten!"
Marlen Schachinger, Buchkultur

"Mit "Wenn die Nacht am stillsten ist" hat sich Arezu Weitholz mit Bravour ein neues Genre erschlossen. Vor ihrem ersten Roman hat sie bereits zwei Gedichtbände veröffentlicht. (...) Ihr Debutroman vereint die pointierte und leichtfüssige Sprache ihrer Fischgedichte mit einem ernsten, jedoch nie schwermütigen Realismus. Eine Mischung, die überzeugt!"
Katrin Kaiser, Abendzeitung

"Unbedingt lesen. Ein Gesellschaftsroman unserer Gegenwart, der unsere Popwelt durchdringt, wie das keinem der sogenannten Popliteraten auch nur annähernd gelungen ist."
B. Stiel, amazon.de

"Ein ganz tolles Buch, tief beeindruckend."
literaturkurier

"In ihrem Stil Poesie und Alltagsprosa zu vermischen glückt Weitholz immer wieder. (…) 'Wenn die Nacht am stillsten ist' darf man wohl einen Zeitgeistroman nennen – über eine längst vergangene Epoche, in der dieses Wort Konjunktur hatte. Ziemlich aktuell ist das Buch allerdings auch, als weiblicher Abgesang auf eine Vergangenheit, die schon damals echt keine Zukunft hatte."
Ulrike Frenkel, Stuttgarter Zeitung

"Ihre Sprache ist den Coolness-Riten einer bestimmten Szene abgeschaut, ihr Buch hat Drive und Witz – Weitholz möchte ihre Leser auf keinen Fall langweilen. (…) Dieses Debüt ist lesenswert – gerade, weil es auch vom Misslingen urbaner Lebensentwürfe handelt."
Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung

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