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256 Seiten

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Wiglaf Droste c/o Finn Möhle

Tisch und Bett

In »Tisch und Bett« sind Wiglaf Drostes Gedichte aus den letzten Jahren versammelt, die das Leben feiern und die Liebe, das Essen und das Trinken, von der Freude am Garten und am Fußball erzählen und – wie nicht anders zu erwarten – von den politischen Zumutungen: poetisch und polemisch, frech und fein.

Behalten wir’s im Auge,
dass die Welt was tauge,
dass aus der schönen, alten Erde
wo möglich einmal eine werde.

Wiglaf Droste hatte immer die »Welt im Auge«, den privaten Alltag und »das große Ganze«, auch in diesen, seinen letzten, Gedichten. Man ist, wie Gustav Seibt in der SZ schreibt, »von Sprachklang, Satzmelodien und Witz dieses perfekten Handwerkers« gebannt, von der Poesie, mit der er den Morgen besingt oder den Süden oder die Frauen: Sie sitzt im Bett und raucht Zigarre, / ich daneben, und ich starre / schwer begeistert und verliebt:/ Dass es solche Frauen gibt!
Gebannt auch von dem Witz und der Wut: Alles gut! Alles gut! / Warum ist jetzt Alles gut? / Immer, immer Alles gut!, / bis das Hirn im Hintern ruht, / sagen alle: Alles gut!
Man ist entzückt von Sprachspielen, den schnellen Haikus, einem Winterliebeslied und einem Schokoladenladengedicht. Es gibt kein Recht auf Heiterkeitsverzicht, davon war Wiglaf Droste überzeugt, und so balanciert die Heiterkeit die Melancholie in Tisch und Bett aus, und wir lesen diese letzten Gedichte als eine Hommage an das Leben.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Hier […] dichtet jemand vom Tode gezeichnet gegen die Melancholie des Lebens an, denn das Leben und besonders die Kunst sollten die Schönheit und die Liebe feiern. […] Durch seine Texte zeigt uns Droste die Schönheit des Lebens, das durch Heiterkeit an Glanz gewinnt. […] Und auf einmal merken wir, warum Droste so zuversichtlich lächelt: er lebt durch seine Texte in uns weiter. Da kann Gevatter Tod nichts ausrichten."
Nikolai Wojtko, tartuffel.de

"Tief beeindruckend sind auch die Reisegedichte, in denen er über Aufenthalte in Frankreich, Portugal und Italien reflektiert. Imponierend ist außerdem eine Hymne auf Leipzig – die Stadt, in der Droste bis kurz vor seinem Tod lebte. Dieses Bündel an Versen besitzt Zukunftspotenzial. Das kann man auch in 50 Jahren noch zur Hand nehmen. (...) Droste beherrschte die Kunst der Heiterkeit, ohne dabei Toleranz zu verleugnen. Das adelt ihn."
Ulf Heise, mdr Kultur

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"Wiglaf Droste hat den schönen Satz geprägt: 'Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv.' Wenn man seine Gedichte unter dieser Prämisse liest, dann versteht man, warum Tucholsky einen anderen schönen Satz geprägt hat: 'Satiriker sind beleidigte Idealisten.' 'Tisch und Bett' ist ein – im wahrsten Sinne des Wortes – herausragendes Buch von einem ebensolchen Kopf."
Matthias Ehlers, WDR5 Bücher

"Zuweilen zwitschert, weht, brutzelt, schmatzt Drostes Sprache derart, dass man sich mit ihm auf Spazierwegen unterwegs, in Garten oder Küche zusammensitzend wähnt."
Michael Girke, junge Welt

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