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256 Seiten

Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein
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Antonio Ortuño

Die Verschwundenen

Wie ein skrupelloser Bauunternehmer mit Bestechung, Erpressung und Mord seine Ziele durchzusetzen versucht und in Kauf nimmt, dass die eigene Familie daran zerbricht: In seinem grandiosen Roman zeichnet Ortuño ein erschütterndes Sittenbild des heutigen Mexiko, in dem Korruption und Gewalt allgegenwärtig sind.

Der Bauunternehmer Don Carlos Flores plant in Guadalajara eine luxuriöse Wohnanlage, für die er schon einen Namen hat, Olinka, und auch Investoren. Er muss sich für dieses Projekt, das ihn und seine Familie noch reicher machen soll, nur noch den Grund und Boden aneignen. Und die Leute vertreiben, die dort wohnen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Viele gehen nach Schikanen freiwillig, aber zwei Familien lassen sich nicht vertreiben und die sind plötzlich verschwunden. Gleichzeitig wird Don Carlos der Geldwäsche für die Drogenbosse aus dem Norden Mexikos beschuldigt und Journalisten recherchieren, wo die Verschwundenen geblieben sind. Alle Spuren weisen auf Don Carlos, der den Kopf aus der Schlinge zieht und seinen Schwiegersohn, Aurelio Blanco, als Bauernopfer den Behörden ausliefert. Ohne zu ahnen, wofür er eigentlich benutzt wird, deckt ihn Aurelio bereitwillig. Doch mit 15 Jahren Haft hat er nicht gerechnet. Als man ihn freilässt, sucht er Gerechtigkeit. Wird es sie für ihn geben?

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Ortuños neuer Roman ist eine böse und harte Abrechnung mit der Stadt Guadalajara. (...) Ein rasantes Buch, das gesellschaftliche Wirklichkeit abbildet und ins Groteske überhöht."
SWR Bestenliste (Platz 4, April 2019)

"Die Geschichte von Aurelio Blanco, der für seinen Bauspekulanten-Boss 15 Jahre ins Gefängnis geht, zeichnet sich durch einen unbeirrbaren Blick und stilistische Präzision aus."
Gunter Blank, Rolling Stone

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"Bissiger wurde eine ganze Gesellschaftsschicht lange nicht verhöhnt. Armes Mexiko, großer Ortuño."
Tobias Gohlis, Krimibestenliste April 2019 (Platz 10)

"Wenn ein Land, eine Gesellschaft, in eine tödliche Abwärtsspirale gerät, sind Beobachter gefragt, die die Zustände mit klinischer Präzision analysieren können. Der Mexikaner Antonio Ortuño beweist immer wieder, dass er das kann."
Holger Ehling, Buchkultur

"Mit vielseitigem erzählerischem Talent verbindet Ortuño Psychologie, Soziologie, Ökonomie und historische Rückblenden. Und er macht deutlich, dass der mexikanische Alltag ohne schwarzen Humor und Schizophrenie nicht zu bewältigen ist. So entsteht eine Atmosphäre voller Spannungen und Widersprüche, die Ortuño fesselnd vergegenwärtigt."
Eberhard Falcke, BR2 Diwan

"In seinem jüngsten Roman 'Die Verschwundenen' arbeitet sich Ortuño an seiner hassgeliebten Geburtsstadt ab, überhäuft sie mit sarkastischem Spott und grimmigem Hohn und macht sie zum Modell für alles, was in Mexiko exemplarisch schiefläuft."
Sigrid Löffler, Radio Bremen 2

" 'Die Verschwundenen' ist kein Roman für zart besaitete Leser. Er setzt da an, wo Journalisten in Mexiko aus Angst um ihr Leben meist nicht weiter recherchieren können: Er beschreibt die Verflechtung von Verbrechen, Politik, Polizei und feiner Gesellschaft. Das ist seine größte Stärke." Eva Karnofsky, Deutschlandfunk Büchermarkt

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