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303 Seiten

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Jella Lepman

Die Kinderbuchbrücke

Die jüdische Journalistin Jella Lepman kehrte 1945 aus der Emigration ins Volk der Täter zurück, um den deutschen Kindern mit Büchern die Welt zu eröffnen. Dies ist die längst überfällige Wiederentdeckung ihrer Erinnerungen an den Aufbau der Internationalen Jugendbibliothek in München. Lebendig und spannend wie ein Abenteuerroman.

Als Jella Lepman 1945 als Beraterin für den Wiederaufbau in die amerikanische Zone nach Deutschland geschickt wird, erkennt sie sofort, dass zuerst den Kindern geholfen werden muss. Die Kinder brauchen Nahrung und Kleidung, aber nicht nur das, sie brauchen auch Anregung für Geist und Phantasie. Was könnte besser geeignet sein als Bücher, um ihnen Freiheit und Völkerverständigung zu vermitteln? Gegen alle Widerstände und unter schwierigsten Bedingungen macht Lepman sich daran, eine Ausstellung internationaler Kinder- und Jugendbücher im Münchner Haus der Kunst zu organisieren. Diese wird ein voller Erfolg. Nur wenige Jahre später gelingt es ihr, in München eine internationale Jugendbibliothek einzurichten, in der sie tausende Bücher aus aller Welt versammelt und unzählige Aktivitäten für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellt. All das schafft sie mit Durchsetzungskraft, namhaften Mitstreitern und auf teilweise äußerst unkonventionellem Weg. Voller Humor und frei von jedem Selbstmitleid schildert Jella Lepman, wie sie in einem von Männern dominierten Umfeld als kämpferische und glaubwürdige Frau eine Institution erschuf, die zum weltweiten Vorbild wurde. Ein spannendes Dokument der Nachkriegsgeschichte.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Ein Klassiker, den alle gelesen haben sollten, die mit Kinderbüchern zu tun haben. (...) Jella Lepmans Erinnerungen schärfen den Blick fürs Wesentliche."
Susanne Wengeler, Buchmarkt

"Die jüdisch-deutsche Journalistin schenkte der Nachkriegsjugend eine eigene Bibliothek, eine Bücherbrücke in die Freiheit."
Katrin Hörnlein, Die Zeit

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"Die sorgfältige Neuausgabe, angereichert mit vielen Fotos, bietet eine hervorragende Gelegenheit, diese Frau (wieder-)zuentdecken. Und ihre kühne Hoffnung: 'Die Kinder werden den Erwachsenen den Weg zeigen.'"
Antje Weber, SZ Extra

"Vom Sommer 1946 an hat Jella Lepman das, was als Wanderausstellung begann, zu einer Institution geformt, die heute als Internationale Jugendbibliothek im Münchner Schloss Blutenburg residiert."
Wieland Freund, Welt am Sonntag

"Mehr oder weniger aus dem Nichts gründete Jella Lepman 1949 die Internationale Kinder- und Jugendbibliothek in München. Wie sie das erreicht hat, welche Not damals herrschte und wie hungrig die Kinder nach Literatur waren, das beschreibt sie in ihrem Buch 'Die Kinderbuchbrücke'."
Dagmara Dzierzan, B5 aktuell

"Lepmans Buch wünsche ich in die Hände aller, die Kinder und ihre Bücher lieben."
Sybil Gräfin Schönfeldt, Süddeutsche Zeitung

"Ein wichtiges Zeitdokument."
Dina Netz, Deutschlandfunk Büchermarkt

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