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144 Seiten

Übersetzt von Nicola Denis
NEU

Joachim Schnerf

Wir waren eine gute Erfindung

Was für eine Kunst es ist, die Familie zusammenzuhalten! Das wird dem alten Salomon klar, als seine Frau stirbt und er die erste Familienfeier ohne sie ausrichten muss. Eine Hymne auf die Liebe, den Humor und das Überleben.

Man kennt das: Jedes Jahr kommt die Familie am Feiertag zusammen und jedes Jahr gibt es dieselben Diskussionen, werden die neuesten Anekdoten fürs Absurditätenalbum gesammelt. So auch beim Sederabend der Familie von Salomon. Zwischen den rituellen Liedern, dem Auszug aus Ägypten und der Suche nach der versteckten Matze wird erzählt, gelacht, provoziert und gestritten. Die Enkelin taucht im Palästinensertuch auf, die Tochter bekommt eine ihrer berüchtigten Schreiattacken, der Schwiegersohn verdrückt sich beim geringsten Anzeichen von Streit. Salomon selbst reißt KZ-Witze, die abgesehen von ihm, dem Auschwitz-Überlebendem, keiner zu schätzen weiß.
Aber dieses Jahr ist alles anders, Salomons Frau Sarah lebt nicht mehr. Ihre Liebe und stille Nachsicht waren es, die die Familie immer zusammenhielten. Bis Kinder und Enkel eintrudeln, bleiben Salomon noch ein paar Stunden. Wie die Erinnerung an Sarah, an das gemeinsame Glück, aber auch die schweren Zeiten bewahren? Wie dieser ­Familie mit all ihren Neurosen ein neues Zuhause geben?
Die ganze Wehmut und die provokanten Witze eines Überlebenden, vermittelt mit der zärtlichen Poesie des Nachgeborenen: Joachim Schnerf hat einen wunderbar feinfühligen Roman darüber geschrieben, was es heißt, angesichts von Verlust und Grauen der Vergangenheit die Familie und das Leben zu (er)finden.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Eine schwarze Komödie, schrecklich lustig und zutiefst zärtlich."
Livres Hebdo

"Ein Buch wie eine Umarmung: erbarmungslos witzig, poetisch-zart, voller Melancholie und Selbstironie."
Dagmar Kaindl, Buchkultur

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"Dieses poetische Buch handelt von Verlust, Verzweiflung, Vergänglichkeit. Einerseits. Andererseits wird der Text getragen von Liebe, Hoffnung und – manchmal bitterer – Heiterkeit."
Der Spiegel

"Ein schmales, bewegendes, auch nach der Lektüre weiterwirkendes Lebensbuch."
Martin Oehlen, Frankfurter Rundschau

"Verknüpft mit lockerer Hand individuelle Schicksale mit Zeitgeschichte und jüdischer Tradition."
Jan Knobloch, FAZ

"Schnerfs Roman hat keinen doppelten Boden. Sein Ziel ist es, eine Familie zu zeigen – unvollkommen und alles andere als harmonisch, aber doch mit einem festen Zusammenhalt. Darüber hinaus ist sein Buch auch eine Hommage an die jüdische Tradition, an die Worte und Rituale, die die Erinnerung wach halten und weitergeben."
Elke Biesel, Kölner Stadt-Anzeiger

"Salomon hat einen Zwang: Nazi-Witze. Zwei Fische werden auf Göring und Goebbels getauft, mit der Soße malt er mal ein Hakenkreuz auf den Teller. Damit geht er seiner Familie gehörig auf die Nerven, es ist aber ein Beleg für seine Sprachlosigkeit. Der Verlust seiner Frau ist der rote Faden, das anstehende Pessach-Fest, das erstmals ohne sie stattfindet, der zentrale Angelpunkt der Geschichte. [...] Joachim Schnerf erzählt nicht die tausendste Lovestory an ihrem Anfang, sondern eine der raren Liebesgeschichten an ihrem Ende. Einer ist schon gegangen, der andere muss damit leben..."
Pascal Cames, Badische Zeitung

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