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272 Seiten

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Simone Weinmann

Die Erinnerung an unbekannte Städte

2045. Eine Katastrophe hat die Menschen auf eine karge bäuerliche Existenz zurückgeworfen, viele finden Trost im Glauben. Nathanael und Vanessa sind jung, wollen sich nicht abfinden und laufen fort. Ihr Lehrer, der noch weiß, wie es früher war, wird geschickt, um sie zu suchen. Doch der Weg führt für alle drei durch gefährliches Terrain.

Nathanael ist fünfzehn, als seine Eltern ihn aus der Schule nehmen, obwohl er ein so begabter wie wissbegieriger Schüler ist und unbedingt Arzt werden möchte. Aber seine Mutter hat eine Laufbahn als Prediger für ihn vorgesehen, und Universitäten gibt es nicht mehr. Oder doch? Nathanael hat von einem Polytechnikum in Italien gehört und beschließt, dorthin aufzubrechen. Auch Vanessa, eine Mitschülerin, will weg aus der Enge des Dorfs. Bei Nacht und Nebel brechen sie gemeinsam auf. Als man ihre Abwesenheit entdeckt, wird ihnen Lehrer Ludwig nachgeschickt. Anders als die Jugendlichen erinnert er sich noch an die Zeit vor der Katastrophe und hofft auf keine Besserung mehr. Seine Schüler aber kann er nicht im Stich lassen, und der Weg durchs gesetzlose Gebiet ist gefährlich.
In ihrem spannenden dystopischen Roman erzählt Simone Weinmann von einer Welt, die nur noch entfernt der unseren ähnelt: Worauf werden die Menschen bauen, wenn sie den technischen Fortschritt verlieren, wenn es keinen Strom mehr gibt? Werden sie sich an den Glauben klammern oder von Wissensdurst getrieben ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen? Leise und tastend, aber umso eindringlicher schildert Simone Weinmann ein archaisches Leben, in dem der Verlust gesellschaftlichen und technischen Fortschritts erschreckend deutlich wird.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Simone Weinmanns spannender Roman ist eine ebenso fesselnde wie beklemmende Dystopie."
Buchjournal

"Eine düstere und eindringliche Dystopie, die den Verlust gesellschaftlichen und technischen Fortschritts realistisch in den Raum des Möglichen stellt."
Beate Frauenschuh, ekz Informationsdienst

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"Simone Weinmann nimmt dichte Atmosphäre wortwörtlich. (...) Man muss nur ein paar Tage aufmerksam die Nachrichten verfolgen, und mit etwas Fantasie entfaltet sich ein sehr düsteres Bild unserer Zukunft. Dieses Bild malt Simone Weinmann in ihrem ersten Roman mit passenden Farben: viel Grau, viel Schwarz. Bereits das sehr gelungene Cover führt die/den Leser/in hier auf die richtige Fährte."
Ludwig Lohmann, Buchkultur

"Simone Weinmann ist Astrophysikerin und ihr dystopischer Debütroman ist so realistisch, so spannend und bei aller Dunkelheit so voller Hoffnung auf ein Licht am Ende des Tunnels, dass mich Nathanaels Wanderung durch eine zerstörte Welt echt mitgenommen hat."
Angela Wittmann, Brigitte

"Mit glaubwürdigen Charakteren auf der Suche nach dem Grundbedürfnis Bildung und einer erschreckend realisitisch gezeichneten nahen Zukunft legt Simone Weinmann eine anspruchsvolle Dystopie für Erwachsene vor."
Anika Falke, Papierstau Podcast

"Simone Weinmann zeichnet in ihrem intelligenten Romandebüt eine Welt, in der sich diejenigen, die noch davon wissen, nach Ferien in Thailand sehnen, in der aber auch eine neue Generation heranwächst, die von Pferden auf der anderen Seite des Tunnels träumt. Eine Dystopie, die nicht bar jeder Hoffnung ist, und deren Figuren überzeugen."
Simone Wahli, Ensuite

"Ein beachtliches Romandebüt (...) eine atmosphärisch und sprachlich gelungene postapokalyptische Geschichte, in der die Menschlichkeit und das Menschsein nie zu kurz kommen."
Christian Endres, diezukunft.de

"Die Erinnerung an unbekannte Städte ist keine überhöhte Dystopie, die einem Gleichgültigkeit erlaubt, sondern ein verdammt eindrucksvoller, zu denken gebender Roman."
Katharina von Uslar, Buchhandlung Uslar & Rai

"Simone Weinmann hat keinen Covid-Roman geschrieben. Dennoch blitzt die Pandemie in ihrem Debütroman immer wieder auf. Das macht ihn nur noch stärker. (…) Weinmanns Weltgemeinschaft anno 2045 scheint zurückgeworfen in eine vormoderne Zeit. Ihren Fortschrittsglauben hat eine rätselhafte 'Katastrophe' zertrümmert. (…) Wie Simone Weinmann diesen unterschwelligen Gegenwartsbezug zeichnet, ist brillant."
Timo Posselt, NZZ am Sonntag

"Ein spannendes Erstlingswerk hat gerade Simone Weinmann veröffentlicht: 'Die Erinnerung an unbekannte Städte' spielt im Jahr 2045, ist eine atmosphärisch starke Dystopie – und eine kluge Hommage an die Gegenwart."
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

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