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320 Seiten

Susanne Wiborg / Jan Peter Wiborg

Glaube, Führer, Hoffnung

Der Untergang der Clara S.

Stettin, Frühjahr 1945. Krieg und Euphorie, Liebe und Tod: Clara S. gehört zu den wenigen Frauen, die in der pommerschen Hauptstadt zurückgeblieben sind. Während die Rote Armee auf der anderen Oderseite steht, glaubt die Vierundzwanzigjährige endlich gefunden zu haben, was sie immer gesucht hat: das wahre, das »heroische« Leben – und die große Liebe noch dazu. In ihrer Götterdämmerungs-Euphorie verfasst die junge BDM-Führerin ein einzigartiges Zeitdokument: ein Bündel Briefe, die überdauern, nachdem sie selbst Anfang Mai 1945 auf Rügen verschwindet.
Rügen, Frühjahr 2015: Warum die Spuren einer verschollenen Tante suchen, deren Ende einen zum Blick in Abgründe zwingt, die eigentlich niemand mehr ausloten möchte? Können wir damit nicht endlich abschließen? Nein, denn Susanne und Jan Peter Wiborg suchen hier eben nicht eine Tante, sondern einen Prototyp, den fremden, scheinbar fernen Schatten, das »da war doch mal was, damals …« in fast jeder deutschen Familie. Hier ist es die weibliche Seite des Fanatismus: ein intelligentes Mädchen, das ursprünglich nur ein wenig mehr wollte als die in Hinterpommern vorgezeichnete Frauenrolle. Was hat sie zur ebenso naiven wie bis in den Tod gläubigen Hitler-Anhängerin gemacht?

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen


"War dieses Leben zwangsläufig und Clara S. nichts als ein Produkt der Gesellschaft? Wo wäre sie frei gewesen, anders zu entscheiden? Die Wiborgs schlagen keinen Bogen zum Jetzt und Heute, aber eine gute historische Darstellung gibt immer die Möglichkeit, über die jeweilige Zeit hinauszudenken. So ist es hier."
Sabine Peters, Der Freitag


"Die Charakterstudie einer jungen gläubigen Nationalsozialistin auf ihrem Weg in den Untergang. Eine Autopsie des Wahns, die sprachlos macht."
Benedikt Erenz, Die Zeit

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"Ein ebenso kluges wie fesselndes Buch."
Irene Binal, mdr Figaro


"Die Recherchen sind fesselnd, die Ergebnisse bestürzend, die Verblendung kolossal."
Silke Helliwig, Weser-Kurier


"Das Buch ist ein gelungener Genremix aus long-story-Reportage, spannender true-crime-Erzählung, Familien-, Mentalitäts- und Alltagsforschung, Regionalgeschichte und dem Versuch, der furchtbaren Verwandten sozio- und psychologisch beizukommen. (...) 'Glaube, Führer, Hoffnung' ist ein Buch für ein großes Publikum."
Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur


"'Glaube, Führer, Hoffnung' macht plastisch, wie eine ganze Generation - auch die Frauen - auf die Nazi-Ideologie hereinfällt und sich für eine von Anfang an falsche, verlogene und verlorene Sache begeistern konnte. Der Untergang der BDM-Führerin Clara S. ist auch ein historischer Kriminalfall. Ihre Geschichte liest man atemlos."
Claudio Campagna, NDR Kultur

"'Glaube, Führer, Hoffnung – Der Untergang der Clara S.' ist ein rundum empfehlenswertes Buch! Vielleicht findet es den Weg in den Politikunterricht unserer Schulen, dort gehört es hin!"
Mirko Smiljanic, Deutschlandfunk Andruck


"Das Buch bereichert die historische Forschung, denn zeitgenössische Selbstzeugnisse wie dieses lagen bislang nicht vor.“
Sybille Steinbacher, FAZ


"Die Autoren zeichnen ohne jede Beschönigung die Geschichte der eigenen Familie und ein 'authentisches Zeugnis der weiblichen Seite des Dritten Reichs' nach. (...) Basis der Recherche waren die unzensierten Briefe aus Claras letzten fünf Lebenswochen, eine einzigartige Quelle."
Claudia Kühner, NZZ am Sonntag


"Auf den ersten Blick sorgt man sich bei Titel und Cover, ob hier nicht das Genre Guido-Knopp-erzählt-von-Hitler bedient wird. Doch statt Weltenbrand-Pathos entwickelt sich die fesselnde Geschichte der Bund-Deutscher-Mädchen-Führerin Clara Sabrowski.“
Felix Zwinzscher, Literarische Welt


"Durch die vielen Claras überall in Deutschland konnte das NS-System erst funktionieren. Und so bietet das Buch - mal auf Fakten gestützt, mal spekulierend - einen verstörenden und spannenden Einblick in die weibliche Seite des Fanatismus."
Katja Sembritzki, n-tv.de

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