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128 Seiten

Björn Bicker

Illegal

Wir sind viele. Wir sind da.

wir werden erwischt. wir kommen wieder. wir verstecken pässe. wir machen den garten.

Wir wissen alle, dass sie da sind. Dass sie für uns arbeiten. Und keine Papiere haben. Illegal sind. "wir arbeiten, wir sind ordentlich, wir sind fleißig, wir haben einen traum" - wie ein Song beginnt dieses Buch. Es erzählt davon, wie sich das Leben in einem Land anfühlt, in dem man offiziell nicht existiert. Einer kommt aus der Ukraine. Er hat studiert und spricht vier Sprachen. Dort kann er nichts verdienen, hier schon. Mit Umzügen, Gartenarbeit. Einer kommt aus Kurdistan. Er ist gefoltert worden. Dafür wollten sie hier eine Quittung. Eine kommt aus Ecuador. Hier putzt sie und hütet die Kinder deutscher Frauen. Die Mutter und die Schwestern leben von ihrem Geld, wissen von nichts. Die Stimmen, die der Autor zu diesem Buch verdichtet hat, erzählen von Abhängigkeit und Ausgeliefertsein, aber auch von einem unbändigen Lebensmut. Wer dieses Buch gelesen hat, wird anders durch seine Stadt gehen. Mit Empathie für die Menschen, die keine Papiere haben. Er wird sie sehen.

Erhältlich als

Autorenporträt

Pressestimmen

"Europas Flüchtlingspolitik sieht plötzlich ganz anders aus, wenn man mit Bicker auf sie blickt. Er schärft das Bewusstsein dafür, welch unterschätzte Kraft die Staatenlosen in der Globalisierung haben."
Die ZEIT

"Bickers vielstimmiger, produktiv widersprüchlicher Text geht einem ins Hirn, er regt zu Diskussionen an…Er hält die fragile Balance zwischen detailgenauen, illusionslosen Wissen und einem in alle Richtungen offenen Staunen über das, was bereits täglich stattfindet und was die Gesellschaften zukünftig wesentlich prägen wird. Ein Buch, das in mehrfacher Hinsicht aufhorchen lässt."
Deutschlandfunk

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"Ein sehr eindringlicher, poetischer, rhytmischer, teils stakkatohafter Text bringt uns viel näher, was die Migranten zu sagen haben, was sie uns sagen würden, wenn wir zuhören würden, wenn sie sprechen dürften, ohne Angst aufzufallen."
BR

"Bickers Buch trägt dazu bei, die menschliche und politische Sprengkraft des Themas Illegalität kenntlich und spürbar zu machen."
SWR2

"Bicker hat ein feines Gespür für die poetischen Untertöne der Alltagssprache…Die Qualität seines Textes ist, dass er seine Figuren nicht nur als Opfer zeigt, sondern auch als Gewinnertypen, die kämpfen."
Berliner Zeitung

"Bicker bildet mit seiner Textcollage soziale Realität ab, indem er die Sprache auf unnachahmliche Weise als Werkzeug einsetzt. Satz folgt auf Satz und die Summe der Sätze hallt nach…Es ist ihm geglückt, ein Stück Literatur zu schaffen, wie es aktueller und politischer kaum sein könnte."
Fluter

"Bicker sticht mit seinem Buch in ein Wespennest. Er dürfte die Diskussion um Grundrechte für illegale Einwanderer anheizen."
Vorwärts.de

"Dieser Text ist wichtig. Er ist ein Vorläufer einer deutschen Literatur, die erst in 10 oder 15 Jahren geschrieben werden kann."
Stadtblatt Osnabrück

"Der Text rührt an, verunsichert, schärft den Blick (…) Selten, dass ein Buch so dicht an der Wirklichkeit und gleichzeitig so hochgradig poetisch ist. Dringend zu empfehlen: sowohl in literarischer als auch thematischer Hinsicht."
OX Fanzine

"Hier müsste die Diskussion um die Grundrechte für illegale Einwanderer endlich beginnen."
Scharf links

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