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272 Seiten

Fotos von Andrea Huber

Björn Bicker / Andrea Huber

Was glaubt ihr denn

Urban Prayers

Es spricht der Chor der gläubigen Bürger. Doch kaum fängt einer an zu reden, da fällt ihm der andere schon ins Wort. Der Chor findet keine gemeinsame Sprache und doch ist es ein Chor, der ein Gegenüber kennt: die Ungläubigen. Globalisierung, Migration und der gleichzeitige Verlust religiöser Bindungen haben aus unseren Städten Orte der Vielfalt gemacht, religiöse Megacities. Aber was glauben die Menschen? Glauben sie, dass ihr Glaube Privatsache ist? Glauben die Menschen, dass ihr Glaube politisch ist? Glauben sie an die Freiheit der Andersdenkenden, an eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt? Welche Erwartungen haben die Gläubigen an Demokratie und Rechtsstaat?
Es erzählen die gläubigen und ungläubigen Bürger der Städte – der Bruder, der Sozialarbeiter, der DHL-Bote, die Lehrerin, die Journalistin. Sie erzählen Leilas Geschichte. Doch kaum endet die Erzählung des einen, beginnt die der anderen. Das soziale Leben findet eine gemeinsame Sprache – es geht um renitente Jugendliche, um soziales Engagement, um Einwanderung, um Heimat, um falsche und echte Bilder und den Traum vom wahren Leben. Was glauben die Menschen politisch? Lassen sie den anderen ihre Freiheit? Arbeiten sie für eine bessere Welt? Wie beeinflussen sie das soziale und politische Leben der Stadt?
Aus einer langen Recherche im religiösen Leben unserer Städte ist ein Text entstanden, der für die vielen Stimmen der Wirklichkeit einen analytischen wie poetischen Resonanzraum schafft.

Erhältlich als

Autorenporträt

Fotografenporträt

Pressestimmen


"Mich hat interessiert, was für ein Verhältnis haben gläubige Menschen, egal welcher Religion, zu ihrer Stadt, zu dieser Demokratie, zu diesem Gemeinwesen."
Björn Bicker


"'Wie hältst du’s mit der Religion' - das war schon zu Zeiten von Goethes Faust eine Frage mit Sprengkraft und das ist sie heute umso mehr, wo Geflohene vor allem aus muslimischen Ländern zu Tausenden in unsere Gesellschaft kommen. Der Autor und Theatermacher Björn Bicker hat Menschen aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Gesellschaftsschichten getroffen und aus diesen Erlebnissen einen Text komponiert."
rbb Kulturradio

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"Man bekommt eine Idee, weshalb ein Denken mit dem Glauben notwendig ist, um im friedlichen Widerstreite miteinander leben zu können – auch wenn das bedeutet, dass der Chor nicht mehr in einer Stimme spricht. Stickig ist die Atmosphäre in diesem Buch nie: Es ist ein Buch der Freiheit, des freien Denkens, des freien Glaubens; ein Buch, das im rechten Ton und zur richtigen Zeit erscheint, denn es zeigt, dass die Freiheit des Glaubens die Freiheit aller ist, die es gegen alle Anwürfe von Totalitarismus zu bewahren gilt."
Jan Drees, lesenmitlinks.de


"Welche Religionsgemeinschaften gibt es eigentlich in einer Stadt wie München? Wo beten ihre Gläubigen? Björn Bicker hat sich auf die Suche gemacht. Die Ergebnisse seiner Recherche bringt er in seinem Buch in einen vielstimmigen Chor."
Judith Heitkamp, BR2 Kulturwelt


"In seinem Buch erzählt Bicker von unterschiedlichen Glaubensrichtungen, vom Zusammenleben und vom Streit der Religionen - und davon, wie wir es schafften könnten, das religiös Andere in unsere Kultur zu integrieren."
Jan Drees, DLR Sein und Streit


"Globalisierung und Migration machen deutsche Städte zu Orten religiöser Vielfalt – und die macht der Autor Björn Bicker zu seinem Thema."
Jutta Rinas, Hannoversche Allgemeine Zeitung


"Der Autor hat eines der wichtigsten (und buchstäblich schönsten) Bücher zum Thema Religion komponiert. Es - besser: seine echolotartigen Berichte aus den babylonischen Undergrounds unserer modernen Welt - verdient, gelesen zu werden."
Jan Feddersen, taz


"Mit offenen Ohren hat Bicker unzähligen Menschen den Sound des Glaubens abgelauscht und sich dabei weniger um theologische Finessen geschert als um das, was wohl die Angehörigen aller Religionen gemein haben: den Wunsch nach Sinn, Orientierung - und Gemeinschaft."
Sabine Leucht, Münchner Feuilleton


"Spiritualität ist wieder gefragt - wenn auch seltener im Gewand der klassischen Religion. Was glauben die deutschen Großstadtbewohner heute? Und wie praktizieren sie ihren Glauben? Im Wohnzimmer oder in einer Gemeinschaft? Der Autor und Dramaturg Björn Bicker hat mit Großstädtern aller Glaubensrichtungen über Traditionen, Gebete und Zweifel gesprochen."
Thorsten Mack, NDR Kulturjournal


"Mit seinem schönen wie treffenden Bild des 'Chors der gläubigen Bürger' beschreibt Bicker (...) nicht nur ein Phänomen unserer Zeit und wie diese Pluralität der Stimmen in unserer Gesellschaft auszuhalten ist. Er beschreibt auch, wie sie in Zeiten des Totalitarismus und der Terroranschläge organisiert werden kann und muss."
Elke Schlinsog, Radio Bremen


"Bickers Suche nach 'Urban Prayers' changiert zwischen Theaterstück und Sachbuch mit fundierter Recherche und wird mit Fotos von Münchner Kirchen, Moscheen und Pagoden ergänzt: Orten, an denen dann doch wirklich gebetet wird."
Andreas Kremla, falter


"Religion in der Großstadt - so die These des Autors - ist keineswegs ein sterbendes Phänomen, sondern eine überraschend lebendige Erscheinung, die er hier mit großer
Intensität zu Wort kommen lässt. (...) Das Buch sollte in möglichst vielen Bibliotheken als herausragendes Zeugnis religiöser Vielfalt vorhanden sein!" Susanne Brandt, ekz Bibliotheksservice


"Bicker hat einen fabelhaften Text geschrieben, hat dafür Gläubige aller möglichen Konfessionen befragt. Heraus kam ein dichtes Konglomerat, das Handke ebenso ebenbürtig ist wie Jelinek."
Süddeutsche Zeitung


"Björn Bicker hat mit diesem Buch einen mutigen Text vorgelegt, der auf der einen Seite ein Experiment ist - ein ursprünglicher Theatertext trifft auf Erzählelemente und einen Essay. Auf der anderen Seite ist das Buch ein flammendes Plädoyer für das Miteinander-ins-Gespräch-kommen über Glaubensgrenzen hinweg. Ein modernes und wichtiges Stück engagierter Literatur."
Christoph Ohrem, WDR5 Bücher


"In der aktuellen NDR Debatte fragen wir: 'Wozu Kirche? Glauben kann ich auch allein'. Allein? Nein, hat der Münchner Schriftsteller und Dramaturg Björn Bicker recherchiert, allein glauben sie eigentlich nicht, all die Menschen ganz unterschiedlicher Glaubensrichtungen, die in unserer Gesellschaft leben. Sie tun es eher in Gemeinschaften. In seinem Buch 'Was glaubt ihr denn' gibt er den unterschiedlichen Gläubigen eine Stimme. Und das ist fast wörtlich zu nehmen - denn die 'gläubigen Bürger' sprechen bei ihm in einer Art antikem Chor."
Jürgen Deppe, NDR Kultur


"Der 'Chor' lässt sich (...) als Kondensat oder als sprechende Schnittstelle der Unterredungen mit und zwischen den Gläubigen verstehen. Er dokumentiert, zusammen mit einer Reihe von Fotografien, Bickers Recherchereise durch das vielfältige religiöse Leben Münchens."
Philipp Bovermann, Süddeutsche Zeitung

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